Schweißdrüsenbehandlung

Schweissdruesenabsaugung

Wenden Sie sich an einen Experten

Wenden Sie sich beim Thema Schweißdrüsenabsaugung an einen erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Die Mitglieder der DGÄPC verfügen über fundierte Kenntnisse sowie jahrelange praktische Erfahrung und klären Sie gern über die Möglichkeiten der Schweißdrüsenabsaugung auf.
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Schluss mit übermäßigem Schwitzen

Ob beim Sport oder bei Hitze – schwitzen ist gesund und natürlich, denn Schweiß erfüllt zwei wichtige Funktionen: Er reguliert die Körpertemperatur und hält die Haut geschmeidig.
Bei einigen Menschen kommt es allerdings zu einer übermäßig ausgeprägten Schweißproduktion; sie schwitzen nicht nur bei körperlicher Belastung oder besonderem Stress, sondern nahezu immer sehr stark.

Bei permanenter Schweißbildung handelt es sich um die Krankheit Hyperhidrose.
Patienten empfinden durch große Schweißflecken und Geruchsbildung oft einen hohen Leidensdruck. Die Folge sind häufig Unsicherheit und Isolation. Doch einfache und sanfte Behandlungsmethoden können ihnen wieder zu Wohlbefinden und Lebensqualität verhelfen.

 

Behandlungsmöglichkeiten bei Hyperhidrose

Übermäßiges Schwitzen tritt vor allem an Händen und Füßen, den Achseln oder am Kopf auf. Es bieten sich drei wesentliche Behandlungsmethoden:

  • Sanftes Absaugen der Schweißdrüsen unter örtlicher Betäubung mit einer Saugkürette. Dieser Eingriff ist nur für die Region unter den Achseln geeignet.
  • Verödung der Schweißdrüsen durch Laserbehandlung.
  • Behandlung mit Botulinumtoxin Typ A. Die Behandlung ist für Achseln, Hände, Füße oder Stirn geeignet.

Eine sanfte Methode der Hyperhidrosebehandlung ist die Schweißdrüsenabsaugung (Saug-Kürettage), bei der mithilfe einer speziellen Kanüle die Schweißdrüsen erst an den Nervenfasern abgetrennt und schließlich abgesaugt werden. Diese Methode hat den Vorteil geringer Narbenbildung.
Patienten können bereits nach ein bis zwei Tagen wieder leichte Tätigkeiten ausüben. Schweißdrüsen wachsen nicht wieder nach und der Patient wird durch die Methode dauerhaft von seinem Problem befreit. Lediglich die nervale Versorgung verbliebener Schweißdrüsen kann sich wieder regenerieren. Die Schweißsekretion fällt danach jedoch nur noch gering aus. Alternativ kann auch die Wasserstrahlassistierte Liposuktion zur Entfernung der Schweißdrüsen eingesetzt werden.

 

OP-Dauer, Erholungsphase und Nachbehandlung

Das Absaugen der Schweißdrüsen nimmt der Ästhetisch-Plastische Chirurg ambulant vor. Die Operation dauert etwa 60 bis 90 Minuten und erfordert zwei bis drei Kontrolltermine. Fadenzug ist ab dem achten Tag möglich.

Für die Nachsorge der operativen Schweißdrüsenentfernung sollten zwei bis drei Termine eingeplant werden. Eine Sport-Pause von circa drei Wochen wird ebenfalls empfohlen. Leichte Tätigkeiten sind bereits nach einem Tag wieder möglich.

Das Entfernen der Schweißdrüsen ist durch Lokalanästhesie schmerzlos und kann ambulant erfolgen. Komplikationen treten sehr selten auf. Wundheilungsstörungen, Lymphansammlung unter der Haut (Serome), Absterben von Gewebe (Nekrosen), vergrößerte Narben und Gefühlsstörungen sind möglich, treten aber nur sehr selten auf.

Die Kosten der Behandlung hängen vom Umfang des Eingriffs, der Narkoseart, der ambulanten oder stationären Versorgung, dem Operations-, Material- und Personalaufwand ab. Sind die Gründe für eine Operation rein ästhetischer Natur, so muss der Patient die Kosten selbst tragen. Bei einer medizinischen Indikation, also beispielsweise starken psychischen Problemen durch übermäßiges Schwitzen, übernimmt die Krankenkasse gegebenenfalls die Kosten des Eingriffs. In der Regel tragen die Krankenkassen die Kosten jedoch nicht.

 

Hier finden Sie unsere Ratgeber zum Thema Schweißdrüsenbehandlung als PDF Download.

Hier finden Sie unseren Patientenratgeber zum Thema Schweißdrüsenbehandlung als PDF Download
Hier können Sie die DGÄPC-Beratungshilfe zum Thema Übermäßiges Schwitzen als PDF herunterladen.

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