Kurzratgeber Bruststraffung

Auch wenn die Bruststraffung oder Mastopexie weniger bekannt ist und nicht so häufig durchgeführt wird wie die Brustvergrößerung, so stellt sie dennoch eine bewährte und wichtige Methode der ästhetischen Brustchirurgie dar.

Was ist vor einer Bruststraffung zu beachten?

Vor einer Bruststraffung ist eine eingehende Beratung durch einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie das A und O. Im Beratungsgespräch erfährt der Chirurg alles über die Vorgeschichte und die Beweggründe der Patientin und nicht zuletzt, was sie sich von dem Eingriff erhofft und welches Ergebnis sie sich wünscht. Auf dieser Grundlage kann der Ästhetisch-Plastische Chirurg eine Empfehlung zum bestmöglichen Vorgehen bei der Bruststraffung aussprechen und der Patientin mögliche Risiken oder Alternativbehandlungen erläutern. Wichtig: Im Rahmen des Beratungsgesprächs erfährt die Patientin auch, wie sie sich selbst auf den Eingriff vorbereiten kann und was im Zusammenhang mit der Narkose oder der vorherigen Einnahme von Medikamenten zu beachten ist. Grundsätzlich empfiehlt es sich immer, in den Tagen vor einem chirurgischen Eingriff auf Nikotin und Alkohol zu verzichten, da sich diese negativ auf die Wundheilung auswirken können.

Wie läuft eine Bruststraffung ab?

Eine Bruststraffung dauert in der Regel zwischen anderthalb und drei Stunden und erfolgt unter Vollnarkose. Das chirurgische Vorgehen ist weitestgehend von den individuellen Voraussetzungen der Patientin abhängig. So kann der Chirurg zwischen unterschiedlichen Schnitttechniken wählen und je nach Zielsetzung die Straffung der Brust mit einer Brustvergrößerung (durch Einsetzen eines Implantats) oder einer Brustverkleinerung kombinieren. Grundsätzlich entfernt der Ästhetisch-Plastische Chirurg bei der Bruststraffung entstandene Haut- und Gewebeüberschüsse und sorgt zum Beispiel durch Bildung eines „inneren BHs“ dafür, dass die Brust nicht erneut zu hängen beginnt.

Nötige Nachbehandlungen nach einer Bruststraffung

Nach der Bruststraffung verbleiben für ein bis zwei Tage Drainagen in der Wunde. Zudem erhält die Patientin einen speziellen Stütz-BH, der die Wundheilung unterstützt und damit zu einem guten Operationsergebnis beiträgt. Dieser BH sollte in den ersten sechs Wochen nach dem Eingriff konsequent getragen werden. In den meisten Fällen empfiehlt sich ein kurzer stationärer Aufenthalt im Nachgang der Bruststraffung. Nach zwei bis drei Wochen können die Fäden gezogen werden, bei weiteren Kontrollterminen macht sich der Chirurg ein Bild vom Verlauf der Wundheilung. Insgesamt sollten sich Patientinnen nach einer Bruststraffung für mindestens sechs Wochen schonen und körperliche Belastungen ebenso vermeiden wie die Sauna und das Solarium.

DGÄPC-Informationen zum Thema Bruststraffung

In diesem Ratgeber finden Sie in Kurzform die wichtigsten Informationen zur Bruststraffung. Auf den Seiten der DGÄPC bieten wir Ihnen noch weitere, umfangreichere Informationen wie zum Beispiel einen umfassenden Patientenratgeber zur Bruststraffung als PDF, den Sie zur Vorbereitung auf das Beratungsgespräch mit Ihrem Ästhetisch-Plastischen Chirurgen verwenden können. Einen kompetenten Facharzt in Ihrer Nähe finden Sie in unserem Ärzteverzeichnis der DGÄPC.

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