Kurzratgeber Brustvergrößerung

Kaum eine ästhetisch-plastische Operation steht so sinnbildlich für die sogenannte Schönheitschirurgie wie die Brustvergrößerung. Dabei muss eine Mammaaugmentation (so das medizinische Fachwort für die Brustvergrößerung) nicht unbedingt auf rein ästhetische Wünsche zurückzuführen sein – auch Asymmetrien sowie angeborene oder erworbene Fehlbildungen der Brust können Gründe für eine Brustvergrößerung sein.

Was ist vor einer Brustvergrößerung zu beachten?

Wer sich für eine Brustvergrößerung interessiert, sollte sich in jedem Fall zunächst von einem qualifizierten Facharzt über die unterschiedlichen chirurgischen Möglichkeiten aufklären lassen. Zu einem umfassenden Beratungsgespräch gehört auch, dass der Ästhetisch-Plastische Chirurg über nötige Vor- und Nachbehandlungen informiert sowie mögliche Risiken der Brustvergrößerung thematisiert. Im Rahmen des Beratungsgesprächs erfährt der Ästhetisch-Plastische Chirurg außerdem, welche Erwartungen die Patientin an die Brustvergrößerung stellt und ob irgendwelche Vorerkrankungen bestehen, die einen Einfluss auf die Operationsplanung haben könnten. Erst nach eingehendem Beratungsgespräch und eventuell notwendigen Voruntersuchungen sollten Patientinnen entscheiden, ob sie die Brustvergrößerung durchführen lassen wollen.

Wie läuft eine Brustvergrößerung ab?

Wie genau eine Brustvergrößerung abläuft, hängt ganz von der gewählten Methode ab. Die Standardmethode ist nach wie vor die Brustvergrößerung mit Implantat. Dabei bildet der Ästhetisch-Plastische Chirurg eine sogenannte Tasche, in die er das Brustimplantat einsetzt. Je nach individuellen Voraussetzungen und Zielen der Patientin kann bei der Brustvergrößerung mit Implantat zwischen verschiedenen Schnitttechniken und Implantatpositionen sowie nahezu unzähligen Varianten von Brustimplantaten unterschieden werden. Als Alternative hat sich die Brustvergrößerung mit Eigenfett etabliert. Dabei entnimmt der Facharzt an einer geeigneten Körperstelle Fettzellen und injiziert diese nach einer speziellen Aufbereitung in die Brust. Der große Vorteil besteht in der guten Verträglichkeit des körpereigenen Gewebes. Allerdings sind mit der Brustvergrößerung mittels Eigenfett nicht so deutliche Vergrößerungen möglich wie mit Brustimplantaten.

Welche Nachbehandlungen sind nach einer Brustvergrößerung nötig?

Sofern der Ästhetisch-Plastische Chirurg bei der Brustvergrößerung mit Implantat kein selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet hat, zieht er etwa zehn Tage nach der Operation die Fäden. Für sechs bis acht Wochen nach der Brustvergrößerung muss die Patientin einen speziellen BH tragen, der die Wundheilung unterstützt und das OP-Ergebnis schützt. Das endgültige Resultat der Brustvergrößerung kann nach etwa drei Monaten beurteilt werden – dies gilt für die Brustvergrößerung mit Implantat ebenso wie für die Brustvergrößerung mit Eigenfett.

DGÄPC-Informationen zum Thema Brustvergrößerung

In diesem Kurzratgeber haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zur Brustvergrößerung in kompakter Form zusammengestellt. Wenn Sie mehr erfahren möchten, bieten wir Ihnen auf unseren Seiten umfangreiches Informationsmaterial zur Brustvergrößerung. Sollten Sie nach einem Experten für diesen Eingriff in Ihrer Nähe suchen, hilft Ihnen unser Ärzteverzeichnis sicher weiter.

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