Kurzratgeber Fillerbehandlung

Immer mehr Frauen und Männer ziehen eine Faltenreduktion durch Fillerbehandlung in Betracht. Mit dem Stress, der UV-Einstrahlung, dem Rauchen oder dem natürlichen Alterungsprozess geht auch die Entstehung von Falten einher. Hinzu kommt, dass das Bindegewebe der Haut immer schwächer wird und an Elastizität verliert. Auch das stützende Unterhautgewebe wird geschwächt und durch die Einwirkung der Schwerkraft zieht das Gewebe nach unten und gräbt Falten in die Haut. Bei einzelnen, tiefen Falten stellt die Fillerbehandlung eine sinnvolle Methode dar.

Was ist vor einer Fillerbehandlung zu beachten?

Bevor sich der Patient für eine Fillerbehandlung entscheidet, sollte er zunächst ein Beratungsgespräch mit Voruntersuchung wahrnehmen. Es existieren unterschiedliche Arten von Falten und schlussfolgernd auch unterschiedliche Arten der Behandlung. Daher sollte sich der Patient vor einer Injektionsbehandlung ausführlich vom behandelnden Arzt informieren lassen, welche Methoden es gibt und welche individuell für den jeweiligen Patienten infrage kommt. Empfiehlt der Arzt eine Fillerbehandlung, so gilt es noch die Entscheidung über das Füllmaterial zu treffen. Hierbei berät der Ästhetisch-Plastische Chirurg ausführlich über die verschiedenen Möglichkeiten und schlägt vor, welches das sinnvollste Füllmaterial für den zu behandelnden Bereich darstellt.

Wie läuft eine Fillerbehandlung ab?

Fillerbehandlung gleich Fillerbehandlung? Wie zuvor erwähnt gibt es unterschiedliche Arten von Falten und unterschiedliche Arten von Füllmaterialien. Das Einzige, was immer identisch abläuft, ist die Unterspritzung selbst. Betroffene Stellen werden unterfüttert und somit angehoben, die Falte verschwindet – zumindest für eine gewisse Zeit. Zur Faltenbehandlung verwendet der Ästhetisch-Plastische Chirurg Stoffe, wie sie so auch natürlicherweise im menschlichen Organismus vorkommen – zum Beispiel Hyaluronsäure. Daher sind sie besonders verträglich, bauen sich aber genauso auf natürliche Weise wieder ab. Aus diesem Grund muss für einen konstanten Effekt regelmäßig nachbehandelt werden. Es gibt zwar Füllmaterialien, die dauerhaft halten, diese enthalten jedoch einen künstlichen Anteil. Welche Spätfolgen diese Art von Fillerbehandlung hat, ist nicht vorhersehbar, weshalb jeder seriöse Anwender grundsätzlich davon abrät.

Welche Nachbehandlungen sind nach einer Fillerbehandlung nötig?

Nach einer Fillerbehandlung entstehen Schwellungen, die aber schon nach einem Tag wieder abklingen. Bei einer Behandlung mit Eigenfett können sie jedoch etwas länger anhalten. Bereits am Tag nach dem Eingriff ist der Patient wieder voll arbeitsfähig und kann auch sonst seinen gewohnten Tätigkeiten nachgehen – selbst Sport stellt kein Problem dar. Lediglich UV-Einstrahlung durch Sonne oder Solarium sollte eine Woche nach einer Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure gemieden werden. Wie bereits erläutert baut der Körper die injizierten Stoffe langsam wieder ab. Für ein gleichbleibendes Ergebnis sollte nach vier bis acht Monaten nachbehandelt werden.

DGÄPC-Informationen zum Thema Fillerbehandlung

Ergänzend zu diesem Kurzratgeber finden Sie auf www.dgaepc.de eine ausführlichere Beratungshilfe zum Thema Fillerbehandlung. An diesen Informationen können Sie sich als Vorbereitung auf das Beratungsgespräch mit Ihrem behandelnden Ästhetisch-Plastischen Chirurgen orientieren. Die DGÄPC-Beratungshilfen beinhalten alle Besonderheiten, die Sie im Zusammenhang mit einer ästhetischen Behandlung beachten sollten.

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