Kurzratgeber Nasenkorrektur

Die Nasenkorrektur gehört zu den häufigsten Eingriffen in der Ästhetisch-Plastische Chirurgie und ist dennoch schwierig auszuführen. In Anbetracht der komplizierten Anatomie der Nase sollten nur erfahrene Fachärzte eine Nasenkorrektur durchführen.

Was ist vor einer Nasenkorrektur zu beachten?

Wie vor jeder Operation stellt auch bei der Nasenkorrektur das Beratungsgespräch den ersten wichtigen Punkt auf der Tagesordnung dar. Ein ausführliches Gespräch mit dem Operateur ist deshalb wichtig, da es für jeden Patienten individuell die richtige Methode und Technik gibt. Nicht zuletzt ist es auch von großem Belang, funktionelle Beeinträchtigungen der Nase vor der Operation auszuschließen. Wenn zum Beispiel eine Infektion in den Atemwegen oder Nebenhöhlen vorliegt, ist von einem Eingriff abzuraten. Patienten sollten sich bereits vor dem ersten Beratungsgespräch informieren und all Ihre Fragen und Wünsche zur Operation notieren.

Wie läuft eine Nasenkorrektur ab?

Eine Nasenkorrektur bietet vielfältige Möglichkeiten und die Operationsmethoden sind dementsprechend breit gefächert. Form, Höhe, Breite und Länge der Nase können korrigiert werden und nicht jeder Eingriff verläuft gleich. Je nach Patient, Beschaffenheit der Nase, individuellem Wunsch des Patienten und ärztlichem Befund können unterschiedliche Techniken angewandt werden. Grundsätzlich bleibt nach einer Nasenkorrektur keine sichtbare Narbe zurück, da der Operateur durch kleine Schnitte in der Nasenschleimhaut operieren kann. Eine äußerliche Schnittführung muss nur dann vorgenommen werden, wenn die Nasenkorrektur die Verkleinerung der Nasenflügel oder die Verkürzung der Nasenspitze beinhaltet. Diese Art von Eingriff hinterlässt kaum bis nicht sichtbare Narben am Nasensteg oder anderen Stellen.

Nötige Nachbehandlungen nach einer Nasenkorrektur

Im Regelfall muss sich der Patient, der sich einer Nasenkorrektur unterzogen hat, vorerst schonen. Schwellungen und Blutergüsse sind nach einem solchen Eingriff normal, auf starke körperliche Aktivitäten sollte die ersten Tage nach der Operation wenn möglich verzichtet werden. Mit bis zu zwei Wochen Gips oder Pflasterstreifen muss der Patient ebenfalls rechnen, damit das Operationsergebnis stabilisiert wird und die Nase diese Form behält. Nach ein bis fünf Tagen werden die Tamponaden, die eventuelle Sickerblutungen auffangen und stoppen, entfernt. In den ersten Tagen nach der Operation können Patienten ausschließlich auf dem Rücken und in relativ aufrechter Position schlafen und ausschließlich flüssige bzw. sehr weiche Nahrung zu sich nehmen. Wer sich einer Nasenkorrektur unterzieht, sollte sich mindestens die ersten zwei bis drei Wochen nach der Operation freinehmen, damit der Heilungsprozess besser verläuft. Trotz Schwellungen und Blutergüssen, mit denen Patienten entstellt aussehen können, ist die Heilungsphase nach einer Nasenkorrektur kaum schmerzhaft. Bei Schmerzen sollte der Patient den behandelnden Arzt aufsuchen. Eine empfindliche Reaktion der Nase auf Druck oder Kälte ist bis zu sechs Wochen nach der Operation noch im normalen Bereich. Auf Sport oder Sauna sollte in dieser Zeit verzichtet werden. Besondere Vorsicht ist auch beim Naseschnäuzen, Zähneputzen und bei der Gesichtsreinigung geboten. Nach etwa einem Jahr ist das endgültige Ergebnis der Nasenkorrektur zu sehen.

DGÄPC-Informationen zum Thema Nasenkorrektur

In diesem Kurzratgeber finden Sie die grundlegenden Informationen zum Thema Nasenkorrektur. Auf den Seiten der DGÄPC bieten wir umfangreichere Informationen zur Nasenkorrektur als PDF. Diese Ratgeber können zur Vorbereitung auf das Beratungsgespräch mit Ihrem Ästhetisch-Plastischen Chirurgen dienen. Einen kompetenten Facharzt in Ihrer Nähe finden Sie im Ärzteverzeichnis der DGÄPC.

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