Schönheitschirurgie 2011: Trends und Prognosen Berlin, 26. Januar: Ästhetisch-Plastische Chirurgen sehen klaren Trend für 2011: Patienten bevorzugen sanfte Verfahren in der Schönheitschirurgie. Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) sind sich einig, dass moderne High-Tech-Verfahren dadurch weiter an Bedeutung gewinnen. DGÄPC-Präsident Dr. Sven von Saldern: „Patienten fordern mehr Sicherheit und gute Beratung.“ Mit Blick auf das Jahr 2011 erwarten die Mitglieder der DGÄPC ein wachsendes Interesse an schonenden Verfahren. Ultraschall-, Wasserstrahl- und Lasertechnologien zur Körperformung gewinnen weiter an Bedeutung. Mit diesen Techniken führen Ästhetisch-Plastische Chirurgen Eingriffe gewebeschonend und narbenarm durch. Trend geht zu mehr Sicherheit Weit mehr als ein Drittel der Patienten, die Ästhetisch-Plastische Operationen vornehmen lassen, vertraut auf Verfahren mit geringen Nebenwirkungen und kurzen Ausfallzeiten. Auch Verfahren mit körpereigenem Fett liegen im Trend – laufende Studien versprechen weitere Erkenntnisse. Eigenfett besitzt großes Potential, die bewährten Silikonimplantate in der Brustvergrößerung zu ergänzen. Ein wichtiger Forschungsbereich, denn: „Die Brustvergrößerung ist insgesamt der beliebteste Eingriff“, sagt Dr. von Saldern für 2011 vor-aus. OP-Entscheidung selten spontan Laut DGÄPC-Patientenbefragung 2010 konsultiert der durchschnittliche Patient mindestens einen Facharzt für Ästhetisch-Plastische Chirurgie, bevor er einen Eingriff vornehmen lässt, etwa jeder Dritte holt eine zweite Meinung ein. „Die wenigsten entscheiden sich spontan für einen Eingriff“, so der DGÄPC-Präsident. Wie die Patientenbefragung zeigt, lassen sich 36,1 Prozent der Patienten vom ersten Gedanken bis zur eigentlichen Operation mehr als zwei Jahre Zeit. Nur 17,8 Prozent treffen ihre Entscheidung in weniger als drei Monaten. Familie, Lebenspartner und Freunde bezieht jeder fünfte Patient in seine Überlegungen mit ein. Bei der Entscheidung, welcher Chirurg der richtige ist, informieren sich Patienten zunehmend im Internet – auch hier ein klarer Trend, so Dr. von Saldern.