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Neueste Meldungen von der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC)
Berlin, 8. Mai. Heute beginnt in Kassel die XIII. Frühjahrsakademie der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie. Tagungspräsident Prof. Dr. Ernst Magnus Noah freut sich, seine Fachkollegen in der nordhessischen Metropole Mehrere Mitglieder der DGÄPC beteiligen sich aktiv am Tagungsprogramm der Frühjahrsakademie. So leitet Vorstandsmitglied Dr. Torsten Kantelhardt gemeinsam mit Professor Peter M. Vogt (DGPRÄC) die Sitzung zum Thema Lidchirurgie. DGÄPC-Präsident Dr. Sven von Saldern hält einen Vortrag zu Komplikationsmanagement und leitet die Sitzung „Facelift vs. Filler“. Auch Dr. Hans-Detlef Axmann, Dr. Paul J. Edelmann, Dr. Wolfgang Funk, Dr. Peter Hollos und Dr. Hans Wolfgang Hörl beteiligen sich mit Beiträgen am wissenschaftlichen Programm.
Berlin, 26. Februar. Neben Patientenratgebern zu den verschiedenen ästhetisch-plastischen Behandlungen veröffentlicht die DGÄPC auch allgemeine Informationstexte zum Fachgebiet. Darunter Ratgeber zu Schönheitsoperationen im Ausland oder zur Wahl des richtigen Chirurgen. Der neueste Ratgebertext nimmt den Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie unter die Lupe, erklärt, wie der Titel erlangt werden kann und was Patienten von einem qualifizierten Facharzt erwarten können. Neben weiteren informativen Texten steht der Ratgeber ab sofort im Downloadbereich kostenlos zur Verfügung.
Berlin, 06. Februar 2013. In diesen Tagen erhalten die Mitglieder der DGÄPC die druckfrischen Befragungsbögen unserer diesjährigen Patientenbefragung. Seit 2008 erhebt die DGÄPC jährlich Daten und Fakten aus dem Fachgebiet der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie mithilfe anonymer Fragebögen. 2012 beteiligten sich mehr als 1.200 Patientinnen und Patienten an der Befragung. Zahlen und Fakten aus der sogenannten Schönheitschirurgie sind für Medien und Öffentlichkeit stets von Interesse. Deshalb stellt die DGÄPC die Ergebnisse ihrer Befragung im jährlich erscheinenden DGÄPC-Magazin allen Interessierten zur Verfügung. Schon jetzt bedanken wir uns herzlich bei den Patientinnen und Patienten für ihre Bereitschaft, an der Befragung teilzunehmen sowie bei den DGÄPC-Mitgliedern und ihren Teams für die tatkräftige Unterstützung.
Berlin, 30. November. Der wissenschaftliche Ausschuss SCENIHR der Europäischen Kommission führt eine Befragung unter Ärzten zur Explantation von Brustimplantaten durch.
Der Fragebogen ist unter folgendem Link auf der Webseite der Kommission verfügbar und kann online ausgefüllt werden. Weitere Informationen zum Hintergrund und Ziel der Befragung finden Sie ebenfalls auf dieser Webseite. Wir bitten Sie, Ihre Mitglieder über den Fragebogen zu informieren.
Berlin, 25. Oktober. Im Downloadbereich veröffentlicht die DGÄPC regelmäßig neue Ratgeber zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie. Ab sofort können sich Interessierte den neuen Ratgeber zum Thema Peeling kostenlos herunterladen. Der Patientenratgeber informiert über Einsatzgebiete und die unterschiedlichen Techniken und Methoden beim Peeling.
Eine Übersicht aller Behandlungsratgeber der DGÄPC finden Sie hier.
Berlin, 09. Oktober 2012. Auf ihrer 40. Jahrestagung in Bad Reichenhall hat die DGÄPC zwei neue Vorstandsmitglieder bestimmt. Die bisherigen Vorstände Dr. Regina Wagner (Schatzmeisterin) und Dr. Lutz Kleinschmidt (Schriftführer) stellten sich nicht mehr zur Wahl. Ihnen folgen Dr. Helge Jens (Schatzmeister) und Dr. Harald Kaisers (Schriftführer), die gemeinsam mit Dr. Sven von Saldern (Präsident) und Dr. Torsten Kantelhardt (Sekretär) nun die Vorstandsgeschäfte führen. Die DGÄPC bedankt sich ganz herzlich bei Dr. Wagner und Dr. Kleinschmidt für ihr langjähriges Engagement.
Berlin, 05. Oktober 2012. Mit der neuen iPhone-App der DGÄPC können sich Nutzer nun jederzeit mobil über die Ästhetisch-Plastische Chirurgie informieren. In der Anwendung ist eine komfortable Arztsuche und ein Ratgeber rund um das Behandlungsspektrum des Facharztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie enthalten. Der wöchentlich aktualisierte Newsbereich liefert interessante Daten und Fakten aus der so genannten Schönheitschirurgie. Die DGÄPC-App steht ab sofort im App-Store zum kostenlosen Download bereit.

4. Oktober 2012. Vom 4. bis 7. Oktober begehen die Mitglieder der DGÄPC ihre 40. Jahrestagung in Berchtesgaden. Als diesjährige Tagungspräsidentin begrüßt Dr. Marta Obermeier ihre Fachkollegen im Berchtesgadener Land.
Berlin, 21. September: Am kommenden Mittwoch den 26. September 2012 präsentiert die DGÄPC die Ergebnisse iher diesjährigen Patientenbefragung. Die Ergebnisse der bundesweit durchgeführten Erhebung veröffentlicht die Fachgesellschaft an diesem Tag im DGÄPC-Magazin. DGÄPC-Präsident Dr. Sven von Saldern und Dr. Marta Obermeier, Tagungspräsidentin der diesjährigen 40. Jahrestagung der DGÄPC, erläutern die Ergebnisse und diskutieren neue Trends des Fachgebietes.
Medienvertreter sind herzlich zum Pressetermin eingeladen, um Akkreditierung bei der DGÄPC-Pressestelle wird gebeten.
Berlin, 13. September: Anlässlich der 40. Jahrestagung der DGÄPC in Berchtesgaden vom 4. bis 7. Oktober ist die Internetseite zur Tagung online. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr unter der Präsidentschaft von Frau Dr. Marta Obermeier statt. Alle relevanten Informationen zum Tagungsort, der Unterbringung, den Referenten sowie das detaillierte Programm finden Sie unter www.dgaepc-kongress-2012.de.
40. Jahrestagung der DGÄPC
Berlin, 31. August: Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische
Chirurgie begeht in diesem Jahr die 40. Jahrestagung im Berchtesgadener Land.
Als Kongresspräsidentin freut sich Frau Dr. Marta Obermeier darauf, ihre
Kollegen vom 4.-7. Oktober begrüßen zu können. Im Rahmen der diesjährigen
Tagung hofft die Fachärztin „auf einen fruchtbaren Erfahrungsaustausch zwischen
den Kongressteilnehmern, Gästen und Ausstellern“. Zu den Schwerpunkten der zahlreichen
Vorträge gehören die Themen Medizinrecht sowie neue methodische Wege des
Fachgebietes.
Berlin, 23. Juni: Ort und Zeit des diesjährigen DGÄPC-Pressetermins stehen fest. Am Mittwoch den 26. September präsentiert die Pressestelle die Ergebnisse der diesjährigen Patientenbefragung in den Räumen der DGÄPC-Geschäftsstelle und Berlin-Kreuzberg. Die Ergebnisse der anonymen Fragebogenerhebung veröffentlicht die Fachgesellschaft wie in jedem Jahr im DGÄPC-Magazin. Dr. Sven von Saldern, Präsident der DGÄPC und Dr. Marta Obermeier, Tagungspräsidentin der diesjährigen 40. Jahrestagung der DGÄPC, erläutern die Ergebnisse und geben Einblick in ihre praktischen Erfahrungen als Ästhetisch-Plastische Chirurgen. Medienvertreter sind herzlich zum Pressetermin eingeladen, um Akkreditierung bei der DGÄPC-Pressestelle wird gebeten.
Britische Studie: PIP-Implantate ungiftig
Berlin, 21. Juni: Laut Abschlussbericht der britischen Gesundheitsbehörde NHS zu dem Skandal um minderwertige Brustimplantate des französischen Herstellers PIP bestehen keine Anzeichen dafür, dass das verwendete Silikon giftig oder krebserregend sei. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) hatte im Zusammenhang mit dem PIP-Skandal wiederholt darauf hingewiesen, dass die krebserregende Wirkung der Implantate nicht erwiesen sei. Die DGÄPC bleibt bei ihrer Empfehlung, die betreffenden Implantate (ohne Eile und erst nach gründlicher ärztlicher Untersuchung) entfernen zu lassen. Denn die NHS-Expertengruppe um Bruce Keogh stellte zugleich eine sehr hohe Rupturrate fest. Demnach reißen die PIP-Silikonkissen in den ersten fünf Jahren nach der Implantation bis zu sechsmal häufiger als die von anderen Herstellern.
25. Kongress der SOFCEP in Paris
Berlin, 25. Mai: Eric Auclair, Präsident der Societé Française des Chirurgiens Esthétiques Plasticiens (SOFCEP), lädt anlässlich des 50jährigen Jubiläums der deutsch-französischen Freundschaft explizit seine deutschen Fachkollegen zur Teilnahme an der 25. Jahrestagung seiner Fachgesellschaft ein. Am 22. und 23. Juni widmen sich die Teilnehmer des Kongresses – darunter nicht nur renommierte Experten aus Frankreich, sondern auch aus Deutschland, den USA und Brasilien – schwerpunktmäßig den Themen Fetttransfer und Implantate. Zu den Referenten zählen auch die DGÄPC-Mitglieder Dr. Sven von Saldern (Präsident), Prof. Dr. Stefan Gress und Dr. Joachim Graf von Finckenstein.Führende Ästhetisch-Plastische Chirurgen fordern Konsequenzen aus dem PIP-Skandal
Berlin,
09. Mai. Als Fazit der Frühjahrsakademie der Vereinigung Deutscher
Ästhetisch-Plastischer Chirurgen (VDÄPC) in Zusammenarbeit mit der Deutschen
Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) sprechen sich die
Fachverbände für eine Verschärfung der Zulassungskriterien für Medizinprodukte aus.
Zudem betonen die Chirurgen, dass Patienten, die durch Betrug zu Schaden
gekommen sind, nicht zusätzlich finanziell belastet werden dürfen. DGÄPC, DGPRÄC und VDÄPC fordern die
Streichung des § 52 Abs. 2 SGB V. Auf Initiative von Tagungspräsident Dr. Peter Hollos hatten sich die Ästhetisch-Plastischen Chirurgen auf der 12. Frühjahrsakademie in Stuttgart dem Thema PIP in einer Panelsitzung gewidmet.
Die gemeinsame Pressemitteilung von DGÄPC und VDÄPC finden Sie hier.
Neuer DGÄPC-Patientenratgeber veröffentlicht
Berlin, 25. April. In ihrem Downloadbereich stellt die DGÄPC regelmäßig
aktuelle Ratgeber zur Verfügung. Diese informieren umfassend über
ästhetisch-plastische Behandlungen sowie allgemeine Fragen rund um das Fachgebiet
der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie. Ab sofort steht der neue Ratgeber zum
Thema Schönheitsoperation im Ausland
zum kostenlosen Download bereit. Dieser klärt über die Risiken auf und enthält
wichtige Hinweise, die Sie bezüglich einer geplanten Schönheitsoperation
außerhalb von Deutschland beachten sollten.
Eine Übersicht aller allgemeinen Patientenratgeber der DGÄPC finden Sie hier.
Berlin, 17. April. Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie hat zu den am Donnerstag, 12. April 2012, bekannt gewordenen Vorschlägen der Gesundheitsexperten von CDU und CSU im Deutschen Bundestag Stellung genommen. In einem Entwurf hatten die Abgeordneten Johannes Singhammer, Jens Spahn, Erwin Rüddel und Wolfgang Zöllerunter anderem klarere Definitionen von Begriffen wie "Schönheitsoperationen" und ein generelles Verbot von nicht medizinisch indizierten Eingriffen bei Minderjährigen gefordert. Die DGÄPC begrüßt Vorschläge, die zu mehr Sicherheit und Qualität in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie führen können und trägt gern zu einer konstruktiven Debatte bei.
Den Text der Stellungnahme finden Sie hier.
Berlin, 6. Februar. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) hat ermittelt, wie viele Brustvergrößerungen jährlich in Deutschland vorgenommen werden. Mangels eines zentralen Registers für Ästhetisch-Plastische Operationen ist es bislang nicht möglich, gesicherte Zahlen über die in Deutschland durchgeführten Brustvergrößerungen zu erhalten. Nun trat die DGÄPC mit den Herstellern in Kontakt. Unsere Pressemitteilung zum Thema finden Sie hier.
Berlin, 1. Februar. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert, dass eine weitere Produktlinie von Brustimplantaten mit dem Silikongel der Firma PIP gefüllt wurde. Demnach brachte die frühere GfE Medizintechnik GmbH von September 2003 bis August 2004 Brustimplantate unter dem Namen TiBREEZE in Verkehr, welche unter Verwendung von PIP-Komponenten hergestellt wurden. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) weist daher alle Patientinnen darauf hin, dass für TiBREEZE-Implantate, die im oder nach dem fraglichen Zeitraum eingesetzt wurden, die gleichen Empfehlungen gelten wie für die bislang bekannten Marken PIP (Poly Implants Prothèses) und Rofil Medical Nederland.
Berlin, 27. Januar. Im Downloadbereich Patienteninformationen veröffentlicht die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) regelmäßig neue Ratgeber für Patientinnen und Patienten. Ab sofort steht auch ein Behandlungsratgeber zum Thema Oberarmstraffung zum kostenlosen Download zur Verfügung. Der Ratgeber enthält alles Wichtige rund um die Oberarmstraffung: von Diagnose und Indikation über nötige Vorbehandlungen und die eigentliche Operation bis hin zu Nachbehandlungen, Risiken und Kosten.
Eine Übersicht aller DGÄPC-Behandlungsratgeber finden Sie hier.
Berlin, 24. Januar 2012. In der Debatte um minderwertige Brustimplantate wurde berichtet, dass die von PIP hergestellten und mit dem billigen Industriesilikon gefüllten Brustimplantate auch unter dem Markennamen Rofil Medro in den Handel gelangten. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) empfiehlt noch einmal allen Patientinnen, in ihrem Implantatpass zu prüfen, ob sie ein Brustimplantat dieser Firma tragen.
Gleichzeitig sollte von einer übereilten Explantation abgesehen und gründlich geprüft werden, von welchem Hersteller die besagten Implantate stammen. Neben PIP vertrieb die Firma Rofil Medro auch Implantate von unbedenklichen Herstellern. Wir empfehlen Patientinnen, sich im Zweifel vertrauensvoll an ihren behandelnden Arzt oder einen anderen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie zu wenden.
Berlin, 18. Januar 2012. Der Skandal um minderwertige Brustimplantate des französischen Herstellers Poly Implants Prothèses (PIP) und Rofil sorgte zum Jahreswechsel und auch weiterhin für Aufsehen und Besorgnis.
Deutschlandweit sind in 29 der aktuell 32 gemeldeten Fälle mit schweren Entzündungen die Implantate gerissen (Stand BfArM 16.01.2012). Da es kein zentrales Register für verwendete oder wieder entfernte Brustimplantate gibt, liegen verlässliche Zahlen über die im Umlauf befindlichen PIP-Implantate noch nicht vor. Die Mitglieder der DGÄPC sind jedoch bestrebt, ihre bisherigen Erfahrungen mit den Implantaten des Herstellers PIP transparent zu machen und kooperieren mit nationalen und internationalen Behörden, um zur Klärung der tatsächlichen Größenordnung beizutragen.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) empfiehlt in einer Meldung vom 6. Januar 2012, dass die betroffenen Implantate vorsichtshalber entfernt werden sollten. Wie dringend eine Entnahme im Einzelfall ist, sollte jedoch zwischen Arzt und Patientin besprochen werden. „Es gibt noch keine Beweise für unmittelbare Gesundheitsschäden bei intakten Implantaten, daher sollte bei diesen auch weiterhin die Indikation zur Entfernung in aller Ruhe und individuell getroffen werden“, so Dr. Sven von Saldern. Nachgewiesen sind bislang allerdings die erhöhte Rupturrate der Implantate und die Gefahr von „Ausschwitzen“ des Silikongels (Bleeding), welches dann schwere Entzündungsreaktionen und Lymphknotenveränderungen hervorrufen kann.
Die Kosten für die Entfernung der Implantate (Explantation) tragen in Frankreich die gesetzlichen Krankenkassen. Doch die betroffenen Implantate wurden nicht nur in Frankreich eingesetzt, sondern zu rund 90 Prozent exportiert. In Deutschland übernehmen die Krankenkassen die Kosten, wenn ein Gesundheitsrisiko der Patientin besteht. Dies gilt prinzipiell für Implantate, die aus medizinischen oder ästhetischen Gründen eingesetzt worden sind. Nach § 52 Sozialgesetzbuch (V) haben diejenigen Patientinnen mit einer Beteiligung an den Kosten durch die jeweilige Krankenkasse zu rechnen, die die Operation aus rein ästhetischen Gründen vornehmen haben lassen.
Die DGÄPC empfiehlt allen Patientinnen, die bezüglich der Kostenübernahme unsicher sind, sich an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit zu wenden. Das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit gibt gerne Auskunft: 01805 - 99 66 02*
*Kostenpflichtig: Für diesen Anruf gilt ein Festpreis von 14 Cent pro Minute aus dem Festnetz und maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz
Berlin, 4. Januar 2012. Die International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS) hat sich in einer aktuellen Stellungnahme zum Skandal um die mangelhaften Silikon-Implantate des französischen Herstellers Poly Implants Prothèses (PIP) positioniert. Die ISAPS unterstützt darin die französische Empfehlung, Patientinnen mit Brustimplantaten sollen sich an ihren Arzt oder das Krankenhaus wenden, um herauszufinden, ob ihre Implatate von der französischen Firma Poly Implant Prosthesis (PIP) hergestellt wurden, oder ob es sich um M-Implantate von ROFIL Medro aus den Niederlanden handelt. Letztere Implantate seien vermutlich teilweise mit den PIP-Implantaten identisch. Auch ohne klinische Zeichen eines Bruchs sollten diese Implantate laut ISAPS entfernt oder sofort ausgetauscht werden, um weitere Gesundheitsrisiken zu vermeiden.
Für Deutschland liegt keine pauschale Empfehlung zur Entfernung von Implantaten der Firmen PIP und ROFIL Medro vor. Die DGÄPC empfiehlt weiterhin allen besorgten Patientinnen, zunächst anhand des Implantatpasses zu überprüfen, ob sie Trägerin eines entsprechenden Implantates sind. Weitere Schritte sollten auf jeden Fall mit einem spezialisierten Facharzt besprochen werden. Für den 5. Januar werden neue Informationen zum PIP-Skandal aus Frankreich erwartet.
Berlin, 23. Dezember 2011. Der französische Gesundheitsminister Xavier Bertrand gab heute die Empfehlung heraus, dass sämtliche Brustimplantate der Firma PIP (Poly Implants Prothèses) vorsichtshalber entfernt werden sollten. In Frankreich betrifft dies etwa 30.000 Patientinnen. Französischen Ermittlern zufolge sparte die Firma PIP jährlich etwa eine Million Euro, indem sie für ihre Produkte minderwertiges Industriesilikon verwendete. Die betroffenen Implantate sind seit Frühjahr 2010 nicht mehr auf dem Markt, die Firma meldete im vergangenen Jahr Konkurs an.
Die DGÄPC empfiehlt allen Patientinnen, die sich im Zuge der aktuellen Berichterstattung unsicher sind, folgendermaßen vorzugehen:
1) Nehmen Sie die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen wahr.
2) Prüfen Sie in Ihrem Implantatpass nach, ob ein PIP-Implantat eingesetzt wurde.
3) Treten Sie mit dem Arzt in Kontakt, der die Operation durchgeführt hat.
4) Sollte kein Vertrauen zum Operateur bestehen, wenden Sie sich an einen
(anderen) Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie.
5) Besprechen Sie alle weiteren Schritte mit dem Arzt und prüfen Sie gemeinsam, ob eine erneute Operation notwendig und sinnvoll ist.
Unsere Mitglieder stehen allen betroffenen und besorgten Patientinnen gern für ein Beratungsgespräch zur Verfügung.
DGÄPC-Beratungshilfen zum Download
Berlin, 09. Dezember 2011. Ab heute stellt die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) die von ihren Mitgliedern entwickelten Beratungshilfen für Patienten in der Schönheitschirurgie zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Qualitätssicherung hat die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie bereits in ihrer Satzung verankert. Auf der 39. DGÄPC-Jahrestagung verabschiedeten die Mitglieder der ältesten deutschen Fachgesellschaft auf dem Gebiet der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie nun einstimmig zusätzliche Maßnahmen. Individuell auf die Anwendungsbereiche der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie abgestimmt, enthalten die DGÄPC-Beratungshilfen detailliert alle Besonderheiten des geplanten Eingriffs: von der Anamnese und Indikation über nötige Vor- und Nachbehandlungen, das Vorgehen beim eigentlichen Eingriff, bis hin zu den damit verbundenen Risiken und alternativen Behandlungsmöglichkeiten. Gleichzeitig sind die Bögen kompakt und übersichtlich gestaltet, der Patient kann sie bequem zu einem Arzttermin mitnehmen.
Zum Downloadbereich gelangen Sie hier.
Neue DGÄPC-Website online
Berlin, 04. November 2011. Sie haben es sicher schon gemerkt – die DGÄPC hat ihre Website von Grund auf erneuert. Die informativen Seiten der ältesten deutschen Fachgesellschaft auf dem Gebiet der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie präsentieren sich in neuem, modernem Gewand. Sie finden hier nun informative Texte zum gesamten Behandlungsspektrum der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie und haben die Möglichkeit, direkt mit einem der qualifizierten DGÄPC-Fachärzte in Kontakt zu treten. Auch unser Angebot an Ratgebern und Patienteninformationen steht Ihnen wie gewohnt zur Verfügung. Zu jeder der vorgestellten Behandlungen können Sie unseren umfassenden Ratgeber kostenlos herunterladen. Erkunden Sie unseren neuen Webauftritt und zögern Sie nicht, bei Fragen mit uns Kontakt aufzunehmen, wir stehen Ihnen gern zur Verfügung.
Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie ( DGÄPC )
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