Fellowship-Programm für Ästhetisch-Plastische Chirurgie in Deutschland

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) ist die älteste Fachvereinigung in Deutschland auf dem Gebiet der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie. Sie verfolgt strenge Qualitätsansprüche, die sich sowohl in der Auswahl der Mitglieder als auch in der allgemeinen Tätigkeit als Ästhetisch-Plastischer Chirurg widerspiegelt.

Welche Kriterien müssen die Mitglieder der DGÄPC erfüllen? Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Darüber hinaus sieht sich die DGÄPC in der Verantwortung, die Nachwuchsförderung in der Chirurgie, speziell in der Ästhetisch-Plastische Chirurgie, aktiv mitzugestalten. Mithilfe eines Mentoring-Programms für neue, junge Kollegen soll der Berufseinstieg als praktizierender Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie auf selbstständiger Basis vereinfacht werden und sich gleich zu Beginn durch Sicherheit sowie Stabilität auszeichnen.

Was gilt es beim Berufseinstieg zu beachten?

Der Einstieg in die Berufswelt ist oftmals ein aufregender Schritt, vor allem wenn es um die Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit geht. Ohne Erfahrung lässt sich die Komplexität der Selbstständigkeit kaum erfassen – die Eigenverantwortung steigt enorm, sowohl in Hinblick auf die zu erbringende Leistung als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Häufig treten Fragen wie „Was gilt es steuerlich zu beachten?“, „Wie manage ich mein Unternehmen richtig?“, „Nutze ich selbst die richtigen Ressourcen?“ oder „Was passiert in Krisensituationen?“ bei den jungen Ärzten auf.

Um diese Fragen schnell und gezielt beantworten zu können, bietet die DGÄPC neuen Kollegen Hilfestellungen ihrer erfahrenen Mitglieder an.

Was steckt hinter einem Mentoring?

Ein Mentoring bzw. ein Fellowship für Ästhetisch-Plastische Chirurgie soll genau da ansetzen. Den neuen Kollegen, meist frisch aus der Facharztausbildung, wird ein Mentor an die Seite gestellt, der gezielt sein Wissen und seine Erfahrungen vermitteln soll – alles auf vertraulicher Basis. Das Ziel ist klar: die Förderung des Nachwuchses. Dabei ist der Mentor in der Verantwortung, dem neuen Kollegen zu helfen und seinen beruflichen Werdegang entwickeln zu können. Dazu zählt nicht nur die Hilfestellung bei der chirurgischen Tätigkeit, es geht zudem um die Vermittlung von Leitlinien. Besonders im medizinischen Bereich bezieht sich dieser Aspekt auf die ethischen und qualitativen Ansprüche eines Arztes – Qualität statt Quantität.

Darüber hinaus spielen auch die Arbeitsbedingungen eine entscheidende Rolle, die die eigentliche Tätigkeit unterstützen und sichern sollen. So ist zum Beispiel das Management der Praxis bzw. der Klinik ein wichtiger Faktor, der nicht unbeachtet bleiben sollte.

Wie ist ein Fellowship für Ästhetisch-Plastische Chirurgie in Deutschland strukturiert?

Das Mentoring ist auf maximal drei Jahre begrenzt. In dieser Zeit können die neuen Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie auf die Hilfestellung und Förderung durch ihren Mentor bauen. Dabei werden sie von aktuellen und ehemaligen Mitgliedern der DGÄPC sowohl im medizinischen als auch wirtschaftlichen Bereich beraten, unterstützt und gefördert. Zudem sollen vor allem die hohen und strengen Qualitätsansprüche der DGÄPC vermittelt werden, zu denen beispielsweise die fachliche Eignung und Fortbildung sowie die örtlichen Voraussetzungen in der Praxis bzw. Klinik zählen. Dem Nachwuchs der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie steht darüber hinaus der interne Expertenchat sowie die Beratung durch die Geschäftsstelle zur Verfügung.

Welche Voraussetzungen müssen die Bewerber mitbringen?

Um am Fellowship für Ästhetisch-Plastische Chirurgie der DGÄPC teilnehmen zu können, müssen die Bewerber einige Grundvoraussetzungen erfüllen. Das Hauptkriterium ist der Facharzttitel für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Bewerben können sich dementsprechend alle angehenden Fachärzte oder auch Absolventen, deren Abschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Ebenso erforderlich ist die Niederlassung als praktizierender Ästhetisch-Plastischer Chirurg in Deutschland.

Die Bewerbungsunterlagen setzen sich aus einem aussagekräftigen Lebenslauf, einer Kurzbeschreibung und einem Entwicklungsplan der (zukünftigen) Niederlassung sowie einem persönlichen Motivationsschreiben für das Fellowship zusammen – komplettiert durch eine kurze Beschreibung der Erwartungen an das Programm.

Alle Unterlagen werden sorgfältig geprüft. Anschließend werden die Bewerber und Bewerberinnen schnellstmöglich über ihre Teilnahme am Fellowship der DGÄPC informiert.

Weitere Informationen rund um das Fellowship-Programm der DGÄPC finden Sie hier. Gern können Sie sich auch direkt bei der Geschäftsstelle der DGÄPC unter folgender Telefonnummer melden: 030 – 88 71 02 200.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

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