Nachhaltige Entwicklung der Ästhetischen Chirurgie in Deutschland: Fellowship-Programm für junge Ästhetisch-Plastische Chirurgen

Fellowship
Berlin, 30. Mai 2018. Um den Einstieg in die Niederlassung als Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Deutschland zu erleichtern und zu begleiten, bieten die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) ihre Erfahrung und Expertise an. Im Rahmen eines Fellowship-Programms bekommen junge Ästhetisch-Plastische Chirurgen Mentoren zugeteilt, die ihnen in beratender Funktion zur Seite stehen. „Indem wir unser Wissen und unsere hohen Qualitätsstandards weitergeben, können wir von Beginn an für mehr Stabilität und Sicherheit in der Selbstständigkeit sorgen“, erklärt DGÄPC-Präsident Dr. Torsten Kantelhardt.

Lernen von Experten

In einem maximal drei Jahre andauernden Fellowship der DGÄPC werden junge Nachwuchsfachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie begleitet und gefördert. Mit Hilfe von erfahrenen, ordentlichen oder auch ehemaligen Mitgliedern der Gesellschaft stehen den jungen niedergelassenen Kollegen Experten zur Seite, die sie umfassend beraten. „Abgedeckt werden Hilfestellungen bei medizinischen Belangen und wirtschaftlichen Anliegen, aber insbesondere auch die Vermittlung des hohen ethischen Ehrenkodex der DGÄPC“, verdeutlicht Dr. Kantelhardt. „Es geht darum, von Anfang an für Stabilität zu sorgen.“ In dieser Zeit agieren die Mentees als assoziierte Mitglieder der Gesellschaft. Nach Beendigung des Förderprogramms kann die Mitgliedschaft zu einem ordentlichen Eintritt in die Gesellschaft ausgebaut werden.

Anfängerfehler vermeiden

„Die Kompetenz- und Qualitätssteigerung im niedergelassenen Bereich ist ein wichtiger Bestandteil der Aufgaben der DGÄPC“, so Kantelhardt. „Ein Ansatz ist, den Nachwuchs unserer Branche zu fördern. Anfängerfehler sollen beim Einstieg in die Selbstständigkeit vermieden werden.“ So zählen zum einen die Vermittlung von ethischen und qualitativen Ansprüchen und zum anderen der Austausch von Erfahrungen, Behandlungsempfehlungen und wirtschaftliches Handeln zu den Schwerpunkten des Fellowship-Programms.

Voraussetzung der Bewerbung

Der Bewerberpool setzt sich aus angehenden und ausgelernten Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie zusammen. Dabei sollte die Dauer der selbstständig praktizierenden Tätigkeit zwei Jahre nicht übersteigen. Grundsätzlich gelten die Voraussetzungen des erfolgreichen Abschlusses der Facharztausbildung und die Niederlassung in einer Praxis oder Klinik innerhalb Deutschlands.

Die DGÄPC ist die erste und älteste Fachgesellschaft im Bereich der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie. Auch ihre bisherigen Mitglieder sind nach strengen Kriterien ausgewählt.

Neben einem deutschen Sitz und dem entsprechenden Facharzttitel ist die Aufnahme in die Gesellschaft an eine sorgfältige Prüfung der praktischen Fertigkeiten, der fachlichen Expertise und der räumlichen Ausstattung der Praxis bzw. der Klinik gekoppelt. So sind Nachweise einer mindestens dreijährigen wirtschaftlich eigenständigen Tätigkeit in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie in eigener Praxis oder Klinik und selbständig unter eigener Verantwortung durchgeführte ästhetisch-plastische Operationen der letzten zwei Jahre zu erbringen. Darüber hinaus bestehen die Ausweispflicht über die zur Verfügung stehenden operativen Einrichtungen (z. B. Klinik, Belegbetten, Personal, apparative Ausstattung) und der Nachweis eines Qualitäts- und Notfallmanagements. Eine Auflistung der wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Vorträge sollte ebenso vorliegen. Abschließend wird die Mitgliedschaft in der DGÄPC durch Bürgschaften von zwei ordentlichen bzw. ehemaligen Mitgliedern oder Ehrenmitgliedern der Gesellschaft entschieden.

Mehr Informationen zum Fellowship-Programm

Ihr Kontakt zur Pressestelle der DGÄPC

.(030) 219 159 88

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Pressestelle DGÄPC

Münzstraße 18
10178 Berlin

Tel.: (030) 219 159 88
Fax: (030) 219 159 69

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