Ohrenkorrektur

Ohrenkorrektur

Wenden Sie sich an einen Experten

Wenden Sie sich beim Thema Ohrenkorrektur an einen erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Die Mitglieder der DGÄPC verfügen über fundierte Kenntnisse sowie jahrelange praktische Erfahrung und klären Sie gern über die Möglichkeiten der Ohrenkorrektur auf.

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Kleiner Eingriff mit großer Wirkung

Viele Menschen leiden erblich bedingt unter abstehenden oder asymmetrischen Ohren. Auch als zu groß empfundene Ohren oder solche von unterschiedlicher Größe können für Erwachsene und Kinder ein Problem darstellen. Die so genannten Segelohren (Otapostasis), unter denen jeder zwanzigste Europäer leidet, sind die Folge einer angeborenen Ohrknorpelverformung oder einer asymmetrischen Entwicklung von Knorpelelementen. Von abstehenden Ohren sprechen Ärzte, wenn der Winkel zwischen Hinterkopf und Ohrmuschel mehr als 30 Grad beträgt.
Vor allem Kinder sind durch Segelohren Spott und Hänseleien ausgesetzt, aber auch Erwachsene entscheiden sich häufig noch, eine Korrektur vornehmen zu lassen. Der Facharzt kann die Ohren anlegen und so Abhilfe schaffen.

 

Vor der Ohrenkorrektur

Vor dem Anlegen der Ohren sollte untersucht werden, ob ein normales Hörvermögen auf beiden Seiten vorliegt. Auch muss geklärt werden, ob der Patient Brillenträger ist. Dies hat Konsequenzen für die Schnittführung bei der Operation.

Entzündungen der Gehörgänge und der Haut hinter den Ohren müssen vor der Operation ausgeschlossen werden. Zur Verbesserung der Durchblutung und der Wundheilung sollte vor der Operation auf Nikotin sowie auf Schmerzmittel und andere gerinnungshemmende Mittel verzichtet werden.

Die Ohrenkorrektur wurde erstmals 1845 von dem deutschen Chirurgen Dieffenbach beschrieben. Heute stellt sie für Ästhetisch-Plastische Chirurgen einen Routineeingriff dar. Zur Korrektur abstehender Ohren werden, abhängig von der Art der Fehlbildung, drei Techniken und deren Kombinationen angewandt: Bei der Nahttechnik wird die Rückfläche der Ohrmuschel freigelegt und der Ohrknorpel durch Fadenzug in eine enger am Kopf anliegende Position gebracht.

Bei der kombinierten Naht-Schnitt-Technik wird, ebenfalls von der Rückseite des Ohrs aus, die Knorpelstruktur durch Feilen, Schleifen oder Schneiden abgetragen und neu geformt. Die Ritztechnik geht den Knorpel von der Vorderseite an. Durch einseitige oberflächliche Ritzung des Knorpels verändert dieser seine Form, eine spezielle Naht muss nicht zwingend notwendig sein.

 

OP-Dauer, Narkose und Nachbehandlung

Bei Erwachsenen erfolgt die Ohrenkorrektur meist unter örtlicher Betäubung. Kinder, vor allem kleine Kinder, werden eher unter Vollnarkose operiert. Der Eingriff dauert etwa 60 Minuten.

Leichte Schmerzen oder Spannungsgefühle in den ersten ein bis zwei Tagen nach dem Eingriff können mit Medikamenten behandelt werden. Ein Kopfverband wird etwa eine Woche lang getragen, dann entfernt der behandelnde Arzt sowohl den Verband als auch die Wundnähte.

Komplikationen sind bei Ohrenkorrekturen ausgesprochen selten. Wundheilungsstörungen, leichte Blutergüsse, Schmerzen oder Entzündungen treten, wie bei jedem operativen Eingriff, gelegentlich auf.

Die Kosten für die Korrektur der so genannten Segelohren übernimmt bei Kindern bis zu 14 Jahren meist die Krankenkasse. Eltern sollten dies jedoch unbedingt vor dem Eingriff mit der zuständigen Krankenkasse klären. Bei Erwachsenen hängt die Kostenübernahme von der Schwere der Beeinträchtigung ab.

 

Hier finden Sie unsere Ratgeber zum Thema Ohrenkorrektur als PDF Download.

Hier finden Sie unseren Patientenratgeber zum Thema Ohrenkorrektur als PDF Download.
Die DGÄPC-Beratungshilfe zum Thema Ohrenkorrektur können Sie hier als PDF herunterladen.

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