Bodylift / Körperstraffung

Ein Eingriff für Frauen und Männer

Eine straffe Körpersilhouette stellt sowohl für die Frau als auch für den Mann ein typisches Schönheitsideal dar. Nach jahrelangem Kampf gegen die Kilos und einer erfolgreichen Gewichtsabnahme folgt für Viele die Ernüchterung: Es bleibt ein Hautmantel an Bauch, Gesäß und nicht zuletzt an den Oberschenkeln zurück, der sich trotz gezielter Gymnastik oft nicht zurückbildet. Dieser wird von vielen Betroffenen als
unästhetisch und störend empfunden. In solchen Fällen kann ein Bodylift – also eine Körperstraffung – helfen.

Bodylifting

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Wenden Sie sich beim Thema Bodylifting an einen erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Die Mitglieder der DGÄPC verfügen über fundierte Kenntnisse sowie jahrelange praktische Erfahrung. Sie klären Sie gern über die Möglichkeiten der einer Körperstraffung auf.

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Diagnose und Indikation

Ein Bodylift wird dann als sinnvoll angesehen, wenn sich in Folge einer extremen Gewichtsabnahme ein übermäßiger Hautüberschuss im Bauch-, Gesäß-, Hüft- und Schenkelbereich bildet. Wenn dieser sich trotz entsprechender gymnastischer Maßnahmen nicht beheben lässt, kann eine Operation durchaus in Betracht gezogen werden. Diese Hautlappen werden nicht nur als unästhetisch empfunden und sind für Betroffene sehr belastend, es kann auch zu Hautirritationen, -infektionen oder Geschwüren führen. Oft gehen mit den physischen Beschwerden viel größere psychische Leiden einher. Hier kann eine Körperstraffung dem Patienten zu einem verbesserten Selbstwertgefühl und damit zu einem sorgloseren Alltag verhelfen.

Das Bodylift beseitigt die überschüssige Haut, die sich nach einer entsprechenden Überdehnung nicht mehr zurückbilden kann. Eine Fettabsaugung würde das Problem nicht beheben, da die Haut und nicht etwa bestehende Fettdepots Ursache des Problems ist. Vor einem
Bodylift ist eine angemessene Gewichtsabnahme, vor allem aber ein über mehrere Monate konstant gehaltenes Gewicht erforderlich.

Beim Bodylift wird durch eine Operation die Haut an Bauch, Gesäß, Hüfte und Oberschenkeln gestrafft. Hierbei wird auch das darunter liegende Gewebe und damit gleichzeitig die Körpersilhouette neu geformt. Bei einem solchen Eingriff wird der Schnitt einmal zirkulär auf Gürtelhöhe um den Körper herum gelegt und kann somit von der Unterhose oder der Badehose bedeckt werden.

Bei Bedarf kann die Operation auch in zwei Sitzungen durchgeführt werden.

Die Aufteilung in zwei Sitzungen hat den Vorteil, dass die jeweiligen operativen und postoperativen Belastungen für den Patienten geringer ausfallen. Der Nachteil besteht aber darin, dass zweimal eine Heilungsperiode einzuplanen ist.

Vor der OP

Ein Beratungsgespräch zwischen Operateur und Patient ist dazu da, bei dem Betroffenen eine realistische Erwartungshaltung hinsichtlich der möglichen Ergebnisse eines Bodylifts zu wecken. Kein Patient wird durch ein Bodylift wieder schlank werden, aber die lästigen, manchmal sehr belastenden Hautüberschüße werden nachhaltig und für immer beseitigt.

In einem Beratungsgespräch zählt es zudem zu den Aufgaben des behandelnden Arztes, den Patienten über mögliche Risiken und Nebenwirkungen des Eingriffs aufzuklären. Auf Seiten des Patienten stellt eine optimale Vorbereitung auf die Operation einen wichtigen Aspekt dar, um Komplikationen oder Enttäuschungen zu vermeiden. Beispielsweise sollte vor der Operation auf Alkohol oder blutverdünnende Medikamente verzichtet werden. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, muss diesbezüglich unbedingt den Operateur informieren.

OP-Methoden

Die Bodyliftmethode nach Lockwood – das sogenannte Total Bodylift – erfolgt im Rahmen einer einzigen Operation. Bauch, Po, Hüfte und Oberschenkel werden mit einem Mal einer Straffung unterzogen. So können manche Probleme besser gelöst werden als in Einzelsitzungen. Jedoch geht damit auch eine größere Belastung für den Patienten einher, sowohl während der Operation, als auch danach.

Aus diesem Grund sind neue OP-Methoden entwickelt worden, um Risiken und Belastungen für den Patienten so gering wie möglich zu halten. Je nachdem, wie die körperlichen Beschwerden oder der Leidensdruck des Betroffenen ausfallen, kann zunächst die Operation eines etwas kleineren Bereichs erfolgen.

Die verbleibenden Körperregionen werden dann zu einem späteren Zeitpunkt operiert. Wie bei anderen Straffungsoperationen auch, entstehen beim Bodylift relativ große Wundflächen. Um Wundheilungsstörungen und die Bildung von Seromen zu vermeiden, legt der Ästhetisch-Plastische Chirurg am Ende der Operation kleine Drainagen ein, mit denen die entstehende Wundflüssigkeit abgeleitet wird.

Narkose und stationärer Aufenthalt

Für ein Bodylift ist ein stationärer Aufenthalt unerlässlich. Es handelt sich hierbei um eine Operation, die unter Vollnarkose durchgeführt werden muss und bis zu sieben Stunden dauern kann. Daher sollten Patienten mit vier bis acht Tagen Klinikaufenthalt nach der Operation rechnen, bei Heilungsverzögerungen kann dieser auch länger ausfallen.

Erholungsphase und Nachbehandlung

Wie lange die Erholungsphase andauert, hängt vom einzelnen Patienten ab und ist individuell verschieden.

Zwar ist es wichtig, den Körper zu schonen. Zur Thrombosevorbeugung ist allerdings ausreichend Bewegung ebenso von Bedeutung wie Spritzen zur Thromboseprophylaxe. Spannungsgefühle und Wundschmerz sind nach einer solchen Operation normal, treten aber nicht immer auf.

Die Schmerzen können dementsprechend behandelt werden. Patienten sollten darauf achten, nur die verordneten Schmerzmittel zu nehmen, da blutverdünnende Arzneimittel wie Aspirin zu Komplikationen führen können. Etwa 48 Stunden nach dem Eingriff werden die Drainagen entfernt, in den darauf folgenden Wochen ist das ständige Tragen eines speziellen Kompressionsmieders unerlässlich. In der Zeit nach der Operation kann ein Taubheitsgefühl an den operierten Stellen entstehen. Wie lange dieses anhält, variiert von Patient zu Patient. Für vier bis sechs Wochen nach der Operation sollte unbedingt auf schwere körperliche Aktivität sowie UV-Einstrahlung durch Sonne oder Solarium im Narbenbereich verzichtet werden.

Mögliche Komplikationen & Risiken

Jede Operation birgt Risiken und Nebenwirkungen, so natürlich auch schwerwiegende Eingriffe wie eine Ganzkörperstraffung. Doch dank des technischen und medizinischen Fortschritts sind Gefahren wie die der Thrombose geringer geworden. Schwer zu beeinflussen sind allerdings kleine Asymmetrien im Narbenverlauf und der Kontur.

Es können im Operationsgebiet außerdem Nachblutungen entstehen, wobei dann eine sofortige operative Entfernung des Blutergusses notwendig wird. Trotz eingelegter Drainagen besteht auch die Möglichkeit einer Gewebswasseransammlung, was wiederum längere
Nachbehandlungen nach sich ziehen kann. Durch die mitbetroffenen sensiblen Nerven im Operationsbereich können Gefühlsstörungen an den gestrafften Körperstellen auftreten. In den meisten Fällen stellt sich das Gefühl nach einigen Monaten wieder ein. Eventuell länger bestehende Defizite werden von Patienten in der Regel nicht als große Einschränkung empfunden, da der betreffende Körperbereich
für das allgemeine Tastempfinden nicht so wichtig ist wie zum Beispiel die Fingerspitzen.

Kosten und Preise

Bei einer aufwendigen Operation wie dem Bodylift müssen Patienten mit einem Arzthonorar von 8.000 bis 15.000 Euro rechnen. Da der Eingriff und dessen Umfang sehr von den individuellen Voraussetzungen des Patienten abhängen, kann auch dieser Rahmen variieren.

Hinzu kommen die Krankenhauskosten: Mit mindestens einer Woche Aufenthalt muss hierbei in der Regel gerechnet werden. Wenn die
zu operierenden Hautüberschüsse gesundheitliche Folgen mit sich bringen, also eine medizinische Indikation vorliegt, kann es sein, dass die Krankenkasse sich an den Kosten beteiligt. Dies sollte aber unbedingt im Vorfeld mit der Versicherung geklärt werden.

Ratgeber zum Thema Körperstraffung

Hier finden Sie unseren Patientenratgeber zum Bodylift als PDF Download:

Ihr Kontakt zur Geschäftsstelle der DGÄPC

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