Facelift / Gesichtsstraffung

Facelift – Der Klassiker der ästhetischen Gesichtschirurgie

Facelift Gesichtsstraffung DGÄPC

Bereits ab dem zwanzigsten Lebensjahr beginnt die Haut zu altern. Erschlaffte Hautpartien und insbesondere Gesichtsfalten sind die Folge. Wenn die Gesichtshaut altert, spielen Gene und Lebensgewohnheiten eine ebenso wichtige Rolle wie äußere Einflüsse: Übermäßige Sonneneinstrahlung, Stress, Diäten, Nikotin- und Alkoholmissbrauch sowie ein schwaches Bindegewebe oder zu dünne Haut lassen das Gesicht schneller erschlaffen. Viele Patienten, die zu Gesichtsfalten neigen, fühlen sich jünger als sie tatsächlich aussehen. Um das Gleichgewicht wieder herzustellen, kann ein Facelift sinnvoll sein, auch bekannt als Gesichtslifting oder Gesichtsstraffung.

Wenden Sie sich an einen Experten

Wenden Sie sich beim Thema Facelift an einen erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Die Mitglieder der DGÄPC verfügen über fundierte Kenntnisse sowie jahrelange praktische Erfahrung und klären Sie gern über die Möglichkeiten eines Facelifts auf.

Indikatoren für ein Facelift

  • Die Gesichtshaut ist insgesamt stark erschlafft und faltig.
  • Die Wangen haben sich zu so genannten „Hängebäckchen“ gesenkt.
  • Hals und untere Kinnpartie weisen überschüssiges Fettgewebe auf.
  • Die Haut am Hals ist schlaff, die Muskelstränge treten senkrecht hervor.
  • Die Haut um die Augen ist erschlafft und hängt, die Augenbrauen haben sich gesenkt.
  • Die Haut im Mundbereich ist erschlafft und bildet tiefe Falten.

Ein Facelifting ist ein sehr komplexer Eingriff, der nur von einem erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden sollte. Die vielen unterschiedlichen Begriffe und Methoden, die mit der Straffung des Gesichts verbunden werden, sorgen häufig für Verwirrung. Grundsätzlich unterscheiden sich die Methoden des Eingriffes aber nach drei Faktoren: Gesichtsbereich (Stirn-, Hals-, Augen- oder Schläfenbereich), Straffungsebene und Schnittführung. Die beim Facelift angewandte Technik hängt stark von den Wünschen des Patienten ab. Im Beratungsgespräch ermitteln Arzt und Patient die für die Behandlung der störenden Gesichtsfalten beste Methode.

OP-Dauer, Erholungsphase und Nachbehandlung bei einem Facelift

Bei einem Facelift bzw. Gesichtslifting handelt es sich um einen größeren Eingriff, der meist im Dämmerschlaf mit Lokalanästhesie oder in Vollnarkose durchgeführt wird. Je nach Art und Umfang des Eingriffs beträgt die Operationszeit zwischen zwei und fünf Stunden.
Schwellungen und blaue Flecken vor allem im Wangenbereich sind innerhalb von zwei bis drei Wochen nach dem Facelifting normal. Nach fünf bis zehn Tagen entfernt der Plastische Chirurg die Fäden.

Generell gilt nach einem Facelifting: Schonung hilft dem Heilungsprozess.

Wie bei jeder Operation sind auch bei einem Facelifting narkosebedingte Komplikationen wie Infektionen oder Unverträglichkeiten möglich. Auch Hämatome (Blutergüsse) oder Wundinfektionen können auftreten. Über sonstige mögliche Komplikationen klärt der Ästhetisch-Plastische Chirurg im Beratungsgespräch auf.

Kosten & Preise

Die Kosten für ein Gesichtslifting variieren je nach Größe und Aufwand des Eingriffs. Auch die Dauer des Klinikaufenthalts oder die Narkoseart haben Einfluss auf die Kosten der Operation. In der Regel müssen Patienten mit Kosten ab 5.000 Euro aufwärts rechnen.

Fragen und Antworten zur Gesichtsstraffung

Vor dem Facelift sollten sich Patienten in jedem Fall ausführlich von einem Ästhetisch-Plastischen Chirurgen informieren und beraten lassen.

Ein Gespräch hilft nicht nur dem Arzt, seine Patienten und ihre Wünsche genau kennenzulernen, sondern nimmt dem Patienten auch die Angst und hilft, bestehende Fragen zu klären.

Auf der Basis einer eingehenden Gesichtsanalyse kann der Arzt ermitteln, welche Methode des Facelifts individuell zum Patienten passt, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Dabei wird generell zwischen drei Zonen des Gesichts unterschieden: Stirn, Wangen und Hals.

Bei manchen Patienten ist nur einer dieser Bereiche vom Alterungsprozess betroffen, bei anderen ist eine Kombination aus Stirnlifting, Wangenlifting und Halsstraffung empfehlenswert, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Die moderne Faceliftchirurgie kennt eine Reihe unterschiedlicher Techniken, die sich vor allem hinsichtlich der sogenannten Straffungsebene unterscheiden. Wurde früher bei einem Facelift nur die Haut gestrafft, bezieht der Ästhetisch-Plastische Chirurg heute für gewöhnlich auch tiefer liegende Schichten in das Lifting mit ein.

Den Standard bildet heute das sogenannte SMAS-Facelift, wobei der Vorteil nicht zuletzt in einer längeren Haltbarkeit des Operationsergebnisses liegt. In jedem Fall wird der Operateur sein chirurgisches Vorgehen aber von den individuellen Voraussetzungen und von den Wünschen und Zielen des einzelnen Patienten abhängig machen – ein Facelift „von der Stange“ gibt es bei einem seriösen Facharzt nicht.

Da es sich bei einem Facelift um einen größeren Eingriff handelt, wird die Operation je nach gewählter Methode unter lokaler Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt und dauert zwischen zwei und fünf Stunden.

In der Regel muss der Patient nach einem Facelift zur Sicherheit in der Klinik bleiben oder, abhängig vom Umfang des durchgeführten Eingriffs, in den Folgetagen zur Nachbehandlung in die Praxis kommen.

Nach dem Facelift trägt der Patient zunächst für ein bis zwei Tage einen weichen Kopfverband. Es wird empfohlen, den Kopf ruhig zu halten und auf einem erhöhten Kopfteil zu schlafen, um die Wundheilung zu unterstützen.

Nach fünf bis zehn Tagen entfernt der Arzt die Fäden. Schwellungen, blaue Flecken und ein Taubheitsgefühl auf der Haut sind in den ersten zwei Wochen völlig normal. Patienten wird empfohlen, sich nach einem Facelift zu schonen, auf Alkohol zu verzichten und in den ersten drei Monaten nach der Behandlung starke Sonneneinstrahlung zu vermeiden.

Unsere Ratgeber zum Thema Facelift als PDF Download

Hier finden Sie unseren Patientenratgeber zum Thema Facelift als PDF Download:

Ihr Kontakt zur Geschäftsstelle der DGÄPC

Geschäftsstelle der DGÄPC
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