Stirnlifting / Straffung der Stirn

Verjüngung der oberen Gesichtspartien

Stirnlifting

Schon im jungen Erwachsenenalter treten bei den meisten Menschen leichte Mimik- und „Zornesfalten“ im Stirnbereich auf. Diese Falten vertiefen sich im Laufe der Jahre und beeinträchtigen den harmonischen Gesichtsausdruck zum Teil erheblich. Mit Hilfe eines Stirnlifts glättet der Chirurg die oberen Gesichtspartien, strafft die Gewebsschichten und gibt dem Gesicht sein jüngeres und frischeres Aussehen zurück.

Ziel der Operation ist es, das Gesicht zu verjüngen, ohne dass es an Ausdruck und Mimik verliert.

Wenden Sie sich an einen Experten

Wenden Sie sich beim Thema Stirnlifting an einen erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Die Mitglieder der DGÄPC verfügen über fundierte Kenntnisse sowie jahrelange praktische Erfahrung und klären Sie gern über die Möglichkeiten des Stirnliftings auf.

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Indikatoren für eine Stirnstraffung

Mit zunehmendem Alter verliert die Gesichtshaut an Elastizität und Spannkraft. Falten bilden sich und einzelne Gesichtsregionen wie Stirn oder Augenpartie sinken ab und beginnen zu hängen, das Gesicht wirkt müde und erschlafft. Ein Stirnlift kann den Gesichtsausdruck durch Glättung der Stirn und Anhebung des Brauenbereichs insgesamt verjüngen. Ein Stirnlift kann den Gesichtsausdruck durch Glättung der Stirn und Anhebung des Brauenbereichs insgesamt verjüngen.

Ziel der Operation ist es, dem Gesicht ein frischeres Aussehen und einen wacheren Blick zurückzugeben. Auch eine Korrektur der Gesichtsproportionen kann in Abstimmung mit der Patientin erfolgen. Eine zu hohe oder zu niedrige Stirn lässt sich mit Hilfe eines Stirnlifts vorteilhaft verändern. Mitunter ist ein Stirnlifting auch eine unverzichtbare Ergänzung des kompletten Facelifts.

Ein Stirnlifting hinterlässt meist eine lange Narbe am gesamten oberen Haaransatz oder in den Haaren. Heute führen Plastische Chirurgen das Stirnlift häufig auch durch einen endoskopischen Eingriff durch. An der Grenze zwischen Stirn und Haaransatz setzt der Operateur etwa vier bis sechs kleine Schnitte. Oft kann ein Stirnlift ein Augenbrauenlift oder eine Lidkorrektur überflüssig machen, da der Operateur gleichzeitig auch die Augenbrauen nach oben versetzt und dadurch die Augen optisch vergrößert. Das Endoskopische Stirnlift ist geeignet, wenn erste Alterungserscheinungen auftreten; bei starker Gesichtsalterung muss in jedem Fall auf klassische Facelift-Methoden zurückgegriffen werden.

Methoden & Behandlungsvarianten

Im Bereich der Gesichtsstraffung sorgen zahlreiche Methoden und Techniken sowie unterschiedliche Begrifflichkeiten für ähnliche oder gleiche Methoden oftmals für Verwirrung. Um einen strukturierten Überblick zu bieten, stellen wir Ihnen die gängigen Methoden des Stirn- oder Stirn-Brauenlifts vor:

Brauenlift: Vergrößerung der Augenpartie

Senken sich die Augenbrauen über die Augen, so wirken diese kleiner und das Gesicht insgesamt müde. Bei einem Augenbrauenlift entfernt der Operateur durch einen halbmondförmigen Schnitt am Rand der oberen Augenbraue einen Hautstreifen und strafft so die Augenpartie.

Stirnlift: Glättung von Stirn- und Augenpartie

Ein Stirnlift hinterlässt meist eine lange Narbe am gesamten oberen Haaransatz oder in den Haaren. Heute führen Plastische Chirurgen das Stirnlift häufig auch durch einen endoskopischen Eingriff durch. An der Grenze zwischen Stirn und Haaransatz setzt der Operateur etwa vier bis sechs kleine Schnitte. Oft kann ein Stirnlift ein Augenbrauenlift oder eine Lidkorrektur überflüssig machen, da der Operateur gleichzeitig auch die Augenbrauen nach oben versetzt und dadurch die Augen optisch vergrößert.

Endoskopisches Stirnlift: Winzige Narben

Das Endoskop ist ein schlauchförmiges Instrument, an dessen Spitze sich eine Kamera befindet. Unter die Haut gebracht durch kleine Einschnitte im behaarten Kopfbereich, hebt der Chirurg das Bindegewebe an. Vorwiegend wird diese Technik beim Lifting von Stirn oder Augenbrauen angewandt, kann aber auch für andere Bereiche des Gesichts eingesetzt werden. Das Endoskopische Stirnlift ist geeignet, wenn erste Alterungserscheinungen auftreten; bei starker Gesichtsalterung muss in jedem Fall auf klassische Facelift-Methoden zurückgegriffen werden.

Unterscheidung nach Straffungsebenen

Eine weitere Unterscheidung der Methoden und Techniken zur Gesichtsstraffung liegt in der Tiefe der Hautschichten, auf denen der Chirurg die Straffung vornimmt. Hier unterscheidet der Chirurg zwischen einer reinen Hautstraffung, einem doppelschichtigen Lifting, bei dem der Chirurg die Bindegewebs- und Muskelschicht, die so genannte SMAS-Schicht („Subkutanes Muskuloaponeurotisches System“) des Gesichts strafft sowie einem dreischichtigen Lifting, das die Straffung der Gesichtsknochenhaut mit einbezieht.

Vor der OP

Bei einem Stirnlift handelt es sich um einen komplikationsarmen Eingriff, der jedoch einen erfahrenen Operateur erfordert. Vor dem Eingriff stehen ein umfassendes Beratungsgespräch sowie eine eingehende Analyse des Gesichtes. So ermittelt der Ästhetisch-Plastische Chirurg für jeden Patienten individuell die passende Methode und Technik der Gesichtsstraffung und setzt die Weichen für einen optimalen Operationsverlauf. Dem Befund entsprechend entscheidet der Chirurg über Methode und Schnitttechnik.

Im Vorfeld der Operation klärt der Facharzt während des Beratungsgesprächs alle Einzelheiten der verschiedenen Eingriffe und Techniken, gibt Aufschluss über mögliche Komplikationen und Risiken und die notwendigen Vorbereitungen, die Patienten treffen müssen. Auch die Wahl der Narkose wird hier eingehend besprochen.

Patienten sollten sich zur Vorbereitung auf das Beratungsgespräch Fragen und Wünsche notieren und diese ausführlich mit dem Chirurgen besprechen.

Um die Sauerstoffversorgung der Haut zu verbessern und somit die Wundheilung zu beschleunigen, ist es ratsam, zwei Wochen vor der Operation auf Nikotin zu verzichten. Auch Schmerzmittel wie zum Beispiel Acetylsalicylsäure, Rheumamittel, fiebersenkende Medikamente und auch hochdosiertes Vitamin E sollten in diesem Zeitraum vor der Operation nicht eingenommen werden, da sie die Blutgerinnung verzögern. Es ist allerdings nicht notwendig, vor der Operation die Haare an der Schnittstelle zu rasieren.

Narkose, OP-Dauer und Klinikaufenthalt bei einem Stirnlifting

Bei einem Stirnlift handelt es sich um einen Eingriff, der meist in einer speziell entwickelten Dämmerschlafnarkose ( Neuroleptanalgesie ) durchgeführt wird. Die Narkoseart vermeidet Schmerzen auch nach der Narkose.

Je nach Art und Umfang des Eingriffs beträgt die Operations- zeit bei einer Stirnstraffung zwischen einer und eineinhalb Stunden, sie findet stationär oder ambulant statt. Ein Klinikaufenthalt kann aus Sicherheitsgründen für einen Tag erfolgen. Die Nachbehandlungen führt der Arzt ambulant aus.

Wie bei jeder Operation sind auch bei einem Stirnlifting narkosebedingte Komplikationen wie Infektionen oder Unverträglichkeiten möglich. Auch Hämatome (Blutergüsse) oder Wundinfektionen können auftreten. Über sonstige mögliche Komplikationen klärt der Ästhetisch-Plastische Chirurg im Beratungsgespräch auf.

Erholungsphase und Nachbehandlung

Nach der Operation tragen Patienten für etwa ein bis zwei Tage einen weichen Kopfverband und kleine Drainagen an der Schnittstelle, um die in der Wunde entstehende Gewebsflüssigkeit abzuleiten. In den ersten Tagen fühlt sich der Stirnbereich noch geschwollen an und spannt. Auch Rötungen, Schwellun-gen und blaue Flecken im oberen Gesichtsbereich sowie Empfindungsstörungen auf der Haut treten auf. Diese entstehen durch die starke Spannung der Haut und lassen nach etwa einer Woche nach. Um den Heilungsverlauf zu beschleunigen und Nachblutungen zu verhindern, sollten Patienten während der ersten zwei Tage den Kopf ruhig halten. Ein erhöhtes Kopfteil beim Schlafen verbessert den Heilungsverlauf und hilft, Schwellungen und Blutergüsse schneller zu minimieren.

Nach fünf bis zehn Tagen entfernt der Plastische Chirurg die Fäden. Bis dahin verblassen die sichtbaren Spuren der Operation und der Patient ist wieder gesellschaftsfähig.

Generell gilt: Patienten sollten sich einige Tage nach der Operation schonen und auf Alkohol, Nikotin und blutverdünnende Medikamente verzichten. Auch sollten körperliche Anstrengungen wie schweres Heben in den ersten Wochen vermieden werden. Sport ist nach etwa zwei bis drei Wochen möglich. Bis etwa drei Monate nach der Operation sollten Patienten auf stärkere Sonneneinstrahlung verzichten.

Mögliche Komplikationen

Bei einem Stirnlift handelt es sich um einen relativ komplikationsarmen Eingriff, der dennoch ausschließlich von erfahrenen und speziell geschulten Ästhetisch-Plastischen Chirurgen durchgeführt werden sollte. Vor der Operation klärt der Facharzt die Patienten in einem Beratungsgespräch umfassend über mögliche Komplikationen und Risiken auf.

Wie bei jeder Operation sind auch bei einem Stirnlift narkosebedingte Komplikationen wie Infektionen oder Unverträglichkeiten möglich. Auch Hämatome (Blutergüsse) oder Wundinfektionen können auftreten. Eine akute Nachblutung sollte sofort behandelt werden.

Übliche kurzfristige Folgen der Operation sind Spannungsgefühle und Empfindungsstörungen, Schwellungen sowie Blutergüsse. Sie gehen innerhalb weniger Tage bis Wochen zurück. Durch eine entsprechend sensible Operationsweise und geschickte Schnittführung kann der Facharzt diese Komplikationen minimieren.

An den Narben der Kopfhaut kann der Haarwuchs dauerhaft beeinträchtigt sein. Zu den schwerwiegenden möglichen Folgen gehören ein andauerndes Taubheitsgefühl und bleibende Muskellähmungen. Diese treten ein, wenn beim Abheben des Bindegewebes von der Muskulatur größere Nerven verletzt werden.

Kosten & Preise

Natürlich variieren die Kosten für ein Stirn- oder Stirn-Brauenlift je nach Größe und Aufwand des Eingriffs. Auch die Dauer des Klinikaufenthalts oder die Narkoseart haben Einfluss auf die Kosten der Operation. In der Regel müssen Patienten mit Kosten ab 3.000 Euro aufwärts rechnen.

Unsere Ratgeber zum Thema Stirnlifting als PDF Download

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