Fillerbehandlung & Faltenunterspritzung

Vielfältige Behandlungsmöglichkeiten gegen die Zeichen der Zeit

Kurzratgeber Fillerbehandlung

Faltenbildung ist ein Zeichen der natürlichen Hautalterung. Schwerkraft und Mimik sowie der Verlust an Feuchtigkeit und einige andere Faktoren bewirken Lach-, Zornes- und Denkfalten sowie das Absinken der Gesichtszüge. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Falten zu behandeln, auch ohne Skalpell.
Neben den Peeling-Methoden ( chemische, mechanische oder thermische Faltenabtragung ) sowie der Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin stellt vor allem die Faltenunterspritzung mit Füllmaterialien ( Fillern ) eine bewährte und sichere Methode dar.

Wenden Sie sich an einen Experten

Wenden Sie sich beim Thema Fillerbehandlung an einen erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Die Mitglieder der DGÄPC verfügen über fundierte Kenntnisse sowie jahrelange praktische Erfahrung und klären Sie gern über die Möglichkeiten der Fillerbehandlung auf.

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Faltenbehandlung – Drei Faltentypen

Orthostatische Falten

Orthostatische Falten entstehen durch die Wirkung der Schwerkraft und sind unabhängig von der Mimik. Besonders häufig kommt die Nasolabialfalte vor, die sich vom Nasenflügel zum Mundwinkel zieht.

Mimische Falten

Mimische Falten werden mit der Bewegung der Muskulatur aktiv, so zum Beispiel Lachfältchen oder die Zornesfalte.

Kleine oberflächliche Falten

Kleine oberflächliche Falten entstehen oft bei starken Rauchern oder als Folge übermäßiger Sonnenexposition. Sie finden sich häufig um den Mund herum, an Wangen, Kinn oder auf der Stirn.

Behandlungsmethoden

Zu den bekanntesten Faltenfüllmaterialien zählt die Hyaluronsäure, aber auch andere Filler sind gebräuchlich. Im Beratungsgespräch sollte der Patient umfassend erläutern, welche Falten in welchem Umfang stören. Danach richtet sich die Entscheidung für Botulinumtoxin, das Glätten der Falten von außen oder ein Auffüllen der Falten von innen.

Empfiehlt sich die Anwendung eines Faltenfillers, schlägt der Ästhetisch-Plastische Chirurg das für die individuelle Hautbeschaffenheit und den speziellen Bereich ( zum Beispiel Nasolabialfalte, Lippenfalte ) passende Füllmaterial vor.

Zur Faltenunterspritzung verwendet man Hyaluronsäure, Eigenfett und andere Stoffe, die von Natur aus im menschlichen Organismus vorkommen ( abbaubare Filler ). Sie sind besonders verträglich, werden vom Körper aber nach und nach abgebaut. Dauerhaft halten nur Filler mit einem künstlichen Anteil ( permanente Filler ). Hier sind jedoch mögliche Spätfolgen nicht vorhersehbar, weshalb seriöse Ästhetisch-Plastische Chirurgen vom Gebrauch permanenter Filler meist abraten.

Alternative Behandlungsmethoden

Alternativ zu den Füllern gibt es auch alternative Methoden, welche eventuell interessant sein können. Diese Methoden zur Faltenbehandlung von außen lassen sich nach ihrer Wirkweise in drei Kategorien einordnen:

chemische Wirkung

Zu den Eingriffen mit chemischer Wirkung gehören die medizinischen Peelings, die im Gegensatz zu Peelings aus der Drogerie (den so genannten „Rubbelcremes“) nicht nur abgestorbene Hautzellen von der Hautoberfläche entfernen, sondern je nach Säuregrad in tiefere Hautschichten vordringen. Beispiele hierzu sind Chemisches Peeling, Früchtsäurepeeling, Tiefenpeeling, etc.

mechanische Wirkung

Zu den mechanischen Methoden zählt die sogenannte Dermabrasion, bei der die oberen Hautschichten durch mechanisches Abschleifen mit rotierenden Diamantschleifern oder Stahlbürsten Stück für Stück abgetragen werden. Das Medical Needling zeigt, dass auch mit mechanischen Mitteln eine Wirkung in tieferen Schichten erzielt werden kann. Unter diese Methoden fallen zum Beispiel die Dermabrasion und das Medical Needling.

thermische Wirkung

Die thermisch wirkenden Methoden arbeiten mit elektrischer Energie. Hierzu zählen insbesondere die Laserbehandlungen. Ähnlich, aber mit geringeren Temperaturen funktioniert die Coblation, die mit elektromagnetischen Wellen arbeitet. Auf der Basis von Radiowellen läuft das besonders schonende Thermage-Verfahren ab, das die obere Hautschicht völlig intakt hinterlässt. Hier sind Laserbehandlungen, Coblation oder Thermage zu nennen.

Behandlungsdauer und Erholungsphase bei einer Faltenunterspritzung

Das Unterspritzen der Falten erfolgt ambulant und dauert je nach Umfang nur wenige Minuten bis zu einer halben Stunde. Danach wird die unterspritzte Region gekühlt, um Schwellungen und Rötungen möglichst zu reduzieren.

Schwellungen bestehen etwa einen Tag, bei Eigenfett und dauerhaften Fillern können sie einige Tage länger anhalten. Sonne und Solarium sollten für etwa eine Woche gemieden werden.

Um sicherzustellen, dass das richtige Füllmaterial verwendet wird, sollte die Unterspritzung unbedingt von einem erfahrenen Facharzt durchgeführt werden. Falsch angewendet können je nach Präparat allergische Reaktionen oder Knoten auftreten. Wer unter Allergien leidet, sollte dies unbedingt seinem Plastischen Chirurgen mitteilen. Bei einigen Stoffen wird vorab eine Test-Spritze verabreicht, um allergische Reaktionen auszuschließen.

Eine Faltenunterspritzung kostet je nach Füllmaterial etwa zwischen 200 und 500 Euro, abhängig von dem verwendeten Material und der verwendeten Menge. Für eine anhaltende Reduktion der Falten empfiehlt es sich daher, alle vier bis acht Monate nachbehandeln zu lassen.

Fragen und Antworten zur Fillerbehandlung

Bevor sich der Patient für eine Fillerbehandlung entscheidet, sollte er zunächst ein Beratungsgespräch mit Voruntersuchung wahrnehmen.

Es existieren unterschiedliche Arten von Falten und schlussfolgernd auch unterschiedliche Arten der Behandlung. Daher sollte sich der Patient vor einer Injektionsbehandlung ausführlich vom behandelnden Arzt informieren lassen, welche Methoden es gibt und welche individuell für den jeweiligen Patienten infrage kommt.

Empfiehlt der Arzt eine Fillerbehandlung, so gilt es noch die Entscheidung über das Füllmaterial zu treffen. Hierbei berät der Ästhetisch-Plastische Chirurg ausführlich über die verschiedenen Möglichkeiten und schlägt vor, welches das sinnvollste Füllmaterial für den zu behandelnden Bereich darstellt.

Fillerbehandlung gleich Fillerbehandlung? Wie zuvor erwähnt gibt es unterschiedliche Arten von Falten und unterschiedliche Arten von Füllmaterialien.

Das Einzige, was immer identisch abläuft, ist die Unterspritzung selbst. Betroffene Stellen werden unterfüttert und somit angehoben, die Falte verschwindet – zumindest für eine gewisse Zeit.

Zur Faltenbehandlung verwendet der Ästhetisch-Plastische Chirurg Stoffe, wie sie so auch natürlicherweise im menschlichen Organismus vorkommen – zum Beispiel Hyaluronsäure. Daher sind sie besonders verträglich, bauen sich aber genauso auf natürliche Weise wieder ab. Aus diesem Grund muss für einen konstanten Effekt regelmäßig nachbehandelt werden.

Es gibt zwar Füllmaterialien, die dauerhaft halten, diese enthalten jedoch einen künstlichen Anteil. Welche Spätfolgen diese Art von Fillerbehandlung hat, ist nicht vorhersehbar, weshalb jeder seriöse Anwender grundsätzlich davon abrät.

Nach einer Fillerbehandlung entstehen Schwellungen, die aber schon nach einem Tag wieder abklingen. Bei einer Behandlung mit Eigenfett können sie jedoch etwas länger anhalten. Bereits am Tag nach dem Eingriff ist der Patient wieder voll arbeitsfähig und kann auch sonst seinen gewohnten Tätigkeiten nachgehen – selbst Sport stellt kein Problem dar.

Lediglich UV-Einstrahlung durch Sonne oder Solarium sollte eine Woche nach einer Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure gemieden werden. Wie bereits erläutert baut der Körper die injizierten Stoffe langsam wieder ab. Für ein gleichbleibendes Ergebnis sollte nach vier bis acht Monaten nachbehandelt werden.

Ratgeber zum Thema Fillerbehandlung als PDF Download

Hier finden Sie unseren Patientenratgeber zum Thema Faltenbehandlung als PDF Download:

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