Brustverkleinerung / Mammareduktion

Brustverkleinerung – ein Thema für Frauen und Männer

Volle, runde Brüste gehören zum Ideal der Weiblichkeit. Bei manchen Frauen fällt allerdings der Busen von Natur aus unproportional groß aus und kann durch sein Gewicht enorme körperliche Beschwerden verursachen. Mögliche gesundheitliche Auswirkungen sind Haltungsfehler, Rücken- und Nackenschmerzen. Wenn Sport und Diäten nicht gegen das Übergewicht der Brüste helfen, können Patientinnen eine chirurgische Verkleinerung in Betracht ziehen.

Bei Männern kan der weibliche Brustansatz das Wohlbefinden beeinträchtigen, so dass eine Brustverkleinerung auch bei einem Mann interessant sein kann.

Ziel der Operation ist die dauerhafte Verbesserung der Lebensqualität.

Brustverkleinerung

Wenden Sie sich an einen Experten

Wenden Sie sich beim Thema Brustverkleinerung an einen erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Die Mitglieder der DGÄPC verfügen über fundierte Kenntnisse sowie jahrelange praktische Erfahrung und klären Sie gern über die Möglichkeiten der Brustverkleinerung auf.

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Brustverkleinerung – Beratung und Aufklärung

Vor jeder Brustverkleinerung ( Mammareduktion ), eventuell mit Straffung des überschüssigen Hautmantels, erfolgen intensive Beratungsgespräche mit dem behandelnden Ästhetisch-Plastischen Chirurgen.

Zu den Aufgaben des Arztes gehört es, die Vorstellungen der Patientin bezüglich der neuen Brustform und die tatsächlichen medizinischen Möglichkeiten abzugleichen. Außerdem wird der behandelnde Arzt die Patientin über mögliche Risiken dieses Eingriffs aufklären.

Für die Brustverkleinerung stehen Ästhetisch-Plastische Chirurgen zahlreiche Schnitttechniken zur Verfügung mit dem Ziel, möglichst wenige Narben zu verursachen. Die individuelle Technik der Brustverkleinerung hängt von der jeweiligen Anatomie und der Größe der Brüste ab. Vor jedem Eingriff bespricht der behandelnde Arzt mit der Patientin seine Vorgehensweise und passt diese an die individuellen Gegebenheiten an.

Diagnose und Indikation beim Mann

Gynäkomastie bezeichnet die Vergrößerung des männlichen Brustdrüsengewebes, die einseitig oder bei beiden Brüsten auftreten kann. Die Vergrößerung der Brust durch eine reine Fettansammlung wird „unechte Gynäkomastie“ oder Pseudogynäkomastie genannt. Diese Fetteinlagerungen stellen können ernährungsbedingt, aber auch erblich bedingt sein. Die krankhafte Vergrößerung der Brustdrüse kann verschiedene Ursachen haben. Häufig sind hormonelle Störungen der Auslöser, die durch Krankheit, medikamentöse Behandlung oder Vererbung bedingt sind. Eine übermäßige Östrogeneinwirkung kann ebenfalls zum Wachstum des Drüsengewebes führen.

Abgesehen von diesen Möglichkeiten sollten auch systemische Erkrankungen bei der Anamnese in Betracht gezogen werden; so können Nierenkrankheiten, Lebererkrankungen, Nierentumoren, Adipositas, Hodentumoren und andere Krankheiten der Auslöser sein.

Aber auch der Gebrauch Anabolika, östrogenhaltigem Haarwasser und der Konsum von Alkohol, Heroin und anderen Rauschmitteln kann zu Brustveränderungen führen. Laboruntersuchungen bezüglich des Hormonstatus und eine internistische beziehungsweise urologische Untersuchung sind außerdem erforderlich. Eine weitere Möglichkeit der Erkrankung stellt das Mammakarzinom dar, also der Brustkrebs. Zur Kontrolle, vor allem bei verdächtigen Tastbefunden, sollten eine sonographische Untersuchung und eine Röntgenuntersuchung erfolgen.

Abgesehen von dem als unschön empfundenen ästhetischen Eindruck kann eine Gynäkomastie auch Schmerzen und Spannungsgefühle auslösen. Eine Brustverkleinerung hilft also Männern, die aus ästhetischen Gründen psychisch belastet sind oder unter Schmerzen leiden und bei denen eine konservative Therapie nicht zur Rückbildung der Brust führt.

OP-Dauer, Erholungsphase und Nachbehandlung

Eine Operation zur Brustverkleinerung dauert zwei bis zweieinhalb Stunden. Die Patientin steht dabei unter Vollnarkose. Sieben bis 14 Tage nach der OP können die Fäden gezogen werden – sofern kein selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet wurde.

Für drei bis vier Wochen nach der Brustverkleinerung sollte ein spezieller Stütz-BH getragen werden. Nach etwa drei Monaten kann das endgültige ästhetische Resultat überprüft werden.

Wie bei jeder Operation kann es auch bei der Brustverkleinerung beziehungsweise -straffung zu Wundheilungsstörungen und Nachblutungen kommen. Bis etwa drei Wochen nach der OP sind Verfärbungen an den Brüsten sichtbar. Selten kommt es zu Infektionen, extrem selten zu Thrombosen oder Embolien. Häufiger auftretende Beschwerden sind leichte Wundschmerzen und für einige Tage oder Wochen eine Minderung der Sensibilität an den Brustwarzen. Sollten die Brustwarzen nach der Operation asymmetrisch sein, kann dies später nachkorrigiert werden.

Kosten & Preise

Eine Brustverkleinerung bei einer Frau kostet etwa ab 4.500 Euro. Dazu kommen Kosten für Materialien, Narkose und den Krankenhaus- aufenthalt, so dass mit einem Gesamtbetrag von circa 7.500 Euro zu rechnen ist. Liegt hingegen eine medizinische Indikation vor, so übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse sollte unbedingt vor der Operation geklärt werden.

Die Brustverkleinerung beim Mann liegt meist zwischen EUR 1500,- und EUR 3500,- (ohne Straffung).

Ratgeber zum Thema Brustverkleinerung

Hier finden Sie unseren Patientenratgeber zum Thema Brustverkleinerung als PDF Download:

Ihr Kontakt zur Geschäftsstelle der DGÄPC

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