Kurzratgeber Facelift

Das Facelift zählt zu den absoluten Klassikern in der ästhetischen Gesichtschirurgie und ist bei weiblichen wie männlichen Patienten gleichermaßen beliebt. Der Hintergrund für die Popularität der Gesichtsstraffung ist der Entwicklungsprozess der Haut: Sie beginnt bereits ab dem 20. Lebensjahr zu altern, und dabei spielen sowohl die Gene als auch die Lebensgewohnheiten des jeweiligen Patienten sowie äußere Einflüsse eine wichtige Rolle. Stress, Ernährung oder auch übermäßige Sonneneinstrahlung können ihren Teil dazu beitragen, dass die Haut mit der Zeit nicht mehr das tatsächliche Alter eines Menschen widerspiegelt. Mit dem Facelift verfügt die Ästhetisch-Plastische Chirurgie über eine effektive Möglichkeit, dem Gesicht wieder zu mehr jugendlicher Strahlkraft zu verhelfen.

Was ist vor einem Facelift zu beachten?

Vor dem Facelift sollten sich Patienten in jedem Fall ausführlich von einem Ästhetisch-Plastischen Chirurgen informieren und beraten lassen. Ein Gespräch hilft nicht nur dem Arzt, seine Patienten und ihre Wünsche genau kennenzulernen, sondern nimmt dem Patienten auch die Angst und hilft, bestehende Fragen zu klären. Auf der Basis einer eingehenden Gesichtsanalyse kann der Arzt ermitteln, welche Methode des Facelifts individuell zum Patienten passt, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Dabei wird generell zwischen drei Zonen des Gesichts unterschieden: Stirn, Wangen und Hals. Bei manchen Patienten ist nur einer dieser Bereiche vom Alterungsprozess betroffen, bei anderen ist eine Kombination aus Stirnlifting, Wangenlifting und Halsstraffung empfehlenswert, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Wie läuft ein Facelift ab?

Die moderne Faceliftchirurgie kennt eine Reihe unterschiedlicher Techniken, die sich vor allem hinsichtlich der sogenannten Straffungsebene unterscheiden. Wurde früher bei einem Facelift nur die Haut gestrafft, bezieht der Ästhetisch-Plastische Chirurg heute für gewöhnlich auch tiefer liegende Schichten in das Lifting mit ein. Den Standard bildet heute das sogenannte SMAS-Facelift, wobei der Vorteil nicht zuletzt in einer längeren Haltbarkeit des Operationsergebnisses liegt. In jedem Fall wird der Operateur sein chirurgisches Vorgehen aber von den individuellen Voraussetzungen und von den Wünschen und Zielen des einzelnen Patienten abhängig machen – ein Facelift „von der Stange“ gibt es bei einem seriösen Facharzt nicht. Da es sich bei einem Facelift um einen größeren Eingriff handelt, wird die Operation je nach gewählter Methode unter lokaler Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt und dauert zwischen zwei und fünf Stunden.

Welche Nachbehandlungen sind nach einem Facelift nötig?

In der Regel muss der Patient nach einem Facelift zur Sicherheit in der Klinik bleiben oder, abhängig vom Umfang des durchgeführten Eingriffs, in den Folgetagen zur Nachbehandlung in die Praxis kommen. Nach dem Facelift trägt der Patient zunächst für ein bis zwei Tage einen weichen Kopfverband. Es wird empfohlen, den Kopf ruhig zu halten und auf einem erhöhten Kopfteil zu schlafen, um die Wundheilung zu unterstützen. Nach fünf bis zehn Tagen entfernt der Arzt die Fäden. Schwellungen, blaue Flecken und ein Taubheitsgefühl auf der Haut sind in den ersten zwei Wochen völlig normal. Patienten wird empfohlen, sich nach einem Facelift zu schonen, auf Alkohol zu verzichten und in den ersten drei Monaten nach der Behandlung starke Sonneneinstrahlung zu vermeiden.

DGÄPC-Informationen zum Thema Facelift

In diesem Kurzratgeber haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zum Facelift in kompakter Form zusammengestellt. Wenn Sie sich noch tiefgründiger informieren möchten, finden Sie auf unseren Seiten umfangreiches Informationsmaterial zum Facelift. Sollten Sie auf der Suche nach einem Experten für Facelift sein, hilft Ihnen unser Ärzteverzeichnis sicher weiter.

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