Intimkorrektur – Dem Tabu entgegen

Auch die Intimkorrektur erfreut sich immer mehr an Zuspruch. Durch die mediale Präsenz werden zunehmend die Vorurteile und die Verschlossenheit gegenüber dem doch sehr sensiblen Thema abgebaut.

Wann kommt eine Intimkorrektur infrage?

Die Entscheidung für eine Intimkorrektur kann unterschiedlich begründet sein. Neben dem ästhetischen Aspekt spielt oftmals auch die Gesundheit eine entscheidende Rolle.

Aus der gesundheitlichen Perspektive kann eine Intimkorrektur bei körperlichen Beschwerden helfen. Haben beispielsweise Frauen zu lange innere Labien (Schamlippen) so kann es häufig zu Reibungen und Schmerzen durch Fahrradfahren, Joggen und Reiten kommen. Nicht abwegig sind zudem bakterielle Entzündungen. Auch das Tragen enger Kleidung kann durchaus sehr unangenehm werden. Eine Intimkorrektur kann in diesen Fällen Abhilfe schaffen und für mehr Wohlbefinden sorgen.

Aus ästhetischer Sicht wird die Intimkorrektur als Beauty-Wahn bezeichnet. Eine schnelle Vorurteilung ist jedoch fehl am Platz. Denn die Unzufriedenheit mit der eigenen Intimzone kann für einen enormen Leidensdruck sorgen, der sich in Scham und Angst vor dem Partner widerspiegelt und somit das Sexualleben einschränkt.

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