3. SOAP-Meeting Bremen: Fachkongress informiert in Live-OPs über neueste Techniken

SOAP Meeting Bremen 2020

Ärzte aus verschiedensten Ländern informieren sich noch bis morgen beim SOAP-Meeting in Bremen über die neuesten Techniken im Bereich der plastisch-ästhetischen Chirurgie. Von der DGÄPC mit dabei waren (von links): Fr. Dr. Andrea Fornoff, Dr. Alexander Hilpert, Dr. Klaus Ueberreiter, Christoph Krüss und Dr. Florian Sandweg

Nicht auf dem Bild ist unser Ehrenmitglied Dr. Serdar Eren.

Vom 27. bis 29. Februar trafen sich zum 3. SOAP-Meeting (http://www.soap-meeting-bremen.de/) internationale wie auch deutsche Chirurgen und Experten aus der ästhetisch-plastischen Chirurgie in Bremen zum wissenschaftlich-medizinischen Austausch. Die Abkürzung SOAP steht für State of the Art in Plastic Surgery und beinhaltet bereits in Namen die thematische Ausrichtung des Kongresse: Im Mittelpunkt stehen neben neuesten medizinischen Entwicklungen und Techniken auch aktuelle Trends in der ästhetisch-plastischen Chirurgie, wie z.B. minimalinvasive Verfahren.

Angeregt diskutierten die Teilnehmer über aktuelle Behandlungsmethoden und medizinische Standards. Diese Diskussionen werden jedoch nicht nur theoretisch geführt, sondern auch, und dies ist seit Bestehen des Kongresses ein besonderes Highlight, anhand von Live-Operationen. Während des Eingriffs kann direkt mit dem Operateur gesprochen werden. Parallel dazu werden Live-Bilder in den Tagungsraum übertragen. Der Arzt erläutert seine Ausführungen und beantwortet Fragen. So erhalten die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in Technik und Umsetzung des Eingriffs. Dies ist gerade bei schwierigen bzw. selten auftretenden Indikationen für die niedergelassenen und klinischen Fachärzte aus dem Bereich der ästhetischen und plastischen Chirurgie informativ. Neben den interaktiven Live-Operationen stehen auch Fachvorträge im Fokus des Kongresses. Am dritten und letzten Kongresstag standen exklusive Workshops zu minimal-invasive Verfahren an. Abgedeckt wurde dabei das gesamte Spektrum, vom Füllmaterial bis zum Faden. Weitere thematische Highlights waren der Einsatz von Biomaterialien in der plastischen Chirurgie, Brustverformung und Unterlidfettentfernung.

Unter den diesjährigen Referenten und Teilnehmern waren auch Mitglieder der DGÄPC vertreten. So referierte Dr. Klaus Ueberreiter, Leiter der Park-Klinik Birkenwerder bei Berlin, über „Correction of Tuberous Breast with Autologous Fat“. In seiner Live-OP stellte er den führenden Experten und Operateuren sein Verfahren des „Body Sculpture by Lipofilling“ vor. Dr. Serdar Eren vom Health & Aesthetic Center Istanbul und Ehrenmitglied der DGÄPC stellte in drei Live-Operationen zu den Themen Mommy Makeover und MastopexaCentral Pedicle und 3 Regions 3 Levels-Concept verschiedene Indikationen und Techniken vor. In seinem Fachvortrag referierte er zu einem der beliebtesten ästhetisch-plastischen Eingriffen, dem Facelift.

Zudem zeigten auf der begleitenden Industrieausstellung Hersteller von medizinschen Geräten und Wirkstoffen Innovationen und neue Materialien für den plastischen Bereich.

„Das spannende am SOAP-Meeting sind nicht nur die interaktiven Live-Operationen. Sich über Erfolgskonzepte und Tipps austauschen, um Komplikationen zu vermeiden, gerade bei schwierigen Indikationen, sind für das eigene Know-how essentiell. Ich nehme stets neue Impulse mit“, so Dr. Alexander Hilpert, Vorstandsmitglied der DGÄPC und Leiter der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Duisburg sowie Düsseldorf. „Das ist auch unser vorrangiges Anliegen bei unserer nächsten DGÄPC Jahrestagung im November in Hamburg. Der Austausch mit unseren Mitgliedern und somit Experten auf dem Gebiet der ästhetisch-plastischen Chirurgie gibt wertvolle Einblicke in die Praxis und ist ein wichtiger Beitrag für die professionelle Fortbildung.

Das SOAP-Meeting fand in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive & Ästhetische Chirurgie (DGPRÄC), der Turkish Society of Plastic Reconstructive and Aesthetic Surgery (TPCD) und der Interactiv Plastic Surgery Network Society (IPSN) statt.

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